Ein Beruf mit vielen Chancen

Als PTA sind ganz unterschiedliche und abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder möglich.
  • PTAs haben vielseitige Berufsoptionen, etwa in Laboren. djd/Linda/Getty Images/Cecilie Arcurs
  • PTAs beraten auch Kunden. djd/Linda/Getty Images/Cecilie Arcurs

Den Traumberuf zu finden, ist nicht immer einfach. Gerade vielen jungen Menschen fällt es schwer, sich zu entscheiden. Sie erkennen oft nicht die Möglichkeiten, die eine bestimmte Ausbildung im späteren Arbeitsleben bietet.

Gut ist es dann, wenn man von den Erfahrungen anderer profitieren kann. So schwärmt Franziska Ziegler, PTA in einer Linda Apotheke in Regensburg, von ihrem Beruf als pharmazeutisch-technische Assistentin: „Das Tolle an diesem Job ist die Abwechslung, weil ich immer wieder mit unterschiedlichen Menschen zu tun habe. Ich weiß nie, welche Kunden kommen heute zu uns, wobei benötigen sie besondere Hilfe.“

Interesse an Gesundheit

Tatsächlich gehört Freude an menschlichen Kontakten und an Beratung zu den wichtigen Voraussetzungen, wenn man vor Ort in der Apotheke tätig ist - ebenso wie Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit. Selbstverständlich sollte auch grundsätzliches Interesse für Gesundheitsthemen und für Naturwissenschaften wie Chemie und Botanik vorhanden sein. Die Ausbildung zur PTA erfolgt über zwei Jahre an einer Schule mit einem anschließenden halbjährigen Praktikum in der Apotheke.Anlaufstellen in Wohnortnähe finden sich etwa unter www.linda.de. Eine gute Chance ist dies auch für viele Menschen, die einen Jobwechsel anstreben.

Chancen für Jobwechsler

Das Tolle an diesem Job ist die Abwechslung, weil ich immer wieder mit unterschiedlichen Menschen zu tun habe.“
Franziska Ziegler, PTA

„Während meiner Ausbildung gab es einige, die vorher etwas ganz anderes gemacht haben oder zum Beispiel nach der Schwangerschaft in etwas Neues einsteigen wollten, das beruflich Zukunft hat“, berichtet Franziska Ziegler. Tatsächlich sind PTAs auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, denn sie bringen enormes Fachwissen mit. „Sie haben viel praktische Erfahrung in der Herstellung von Arzneimitteln“, betont Ziegler. Denn dies gehöre in der gesamten Zeit der Ausbildung zu den Hauptfächern. Das sei besonders wertvoll, da viele Cremes, Zäpfchen, Lösungen oder Tinkturen immer noch selbst hergestellt und angemischt werden.

Stetige Fort- und Weiterbildung

Mit ihren Fähigkeiten haben pharmazeutisch-technische Assistenten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. „Sie können in Krankenhausapotheken, der Pharmaindustrie, Laboren, Gesundheitsämtern und Krankenkassen arbeiten - hier zum Beispiel zur Rezeptkontrolle und -prüfung“, erklärt Franziska Ziegler. Weitere Chancen bergen stetige Fortbildungen. Regelmäßig werden Schulungen und Seminare von den Apothekerkammern oder Pharmaunternehmen angeboten. Dabei kann man sich zur Fach-PTA etwa für Ernährungsberatung, Allgemeinpharmazie, Homöopathie, Naturheilkunde oder Kosmetik weiterbilden. djd

© Gmünder Tagespost 03.04.2020 16:54
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