Zahnärzte: Ministerium reagiert

Nach heftiger Kritik an Vorgaben für Zahnärzte in einer Fassung der Corona-Verordnung vom Freitag hat das Sozialministerium nachgebessert. „Durch die Auslegungshinweise ist nun klargestellt, dass kein Patient bei einem zahnmedizinisch notwendigen Behandlungsbedarf oder im Falle von Schmerzen, in dieser Zeit alleine gelassen wird“, sagten die Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, Ute Maier, und Torsten Tomppert, Präsident der Landeszahnärztekammer.

Nach Paragraf 6a dürfen laut Sozialministerium bei der zahnärztlichen Versorgung von Patienten in den Gebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie Kieferorthopädie nur akute Erkrankungen oder Schmerzzustände (Notfälle) behandelt werden. Neu ist nun unter anderem, dass auch notwendige zahnärztliche Behandlungen möglich sind, wenn damit eine Verschlechterung des Gesundheitszustands, etwa im Falle chronischer Zahnerkrankungen, vermieden werden kann. Auch sollen Schmerzbehandlungen unter Beachtung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich möglich sein. dpa
© Südwest Presse 14.04.2020 07:45
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