Warum „hallo-ostalb.de“ ein Erfolg ist

Online-Plattform Schon 240 Gutscheine verkauft. Umsatz von 17 500 Euro kommt dem lokalen Handel zugute.

Aalen. Die Online-Initiative „#zukunftschenken“ entwickelt sich zum Erfolgsmodell. Rund 240 Gutscheine, einzulösen bei Händlern, Gastronomen und Dienstleistern hier im Ostalbkreis, sind seit Beginn der Aktion am 1. April auf der regionalen Online-Plattform hallo-ostalb.de gekauft worden. Dieser Umsatz – bislang insgesamt 17 500 Euro – hilft den lokalen Gewerbetreibenden, die in der Corona-Krise ihr Geschäft schließen mussten. Hinter der Initiative steckt folgende Idee: Jetzt online einen Gutschein kaufen, der später, wenn die Läden wieder öffnen dürfen, eingelöst werden kann. Das Geld aber kommt den lokalen Händlern sofort zugute.

Dass die Initiative „#zukunftschenken“ so stark einschlägt, hatte Wolfram Daur, Online-Marketing-Manager der SchwäPo, zwar gehofft, aber kaum vermutet. „Ich hatte eher die Befürchtung, dass die Menschen in der aktuellen wirtschaftlich unsicheren Situation eher sparen werden.“ Umso mehr freut er sich jetzt darüber, dass die Idee so gut funktioniert.

Parallel zur Online-Gutscheinaktion wird nun auf der Plattform hallo-ostalb.de auch ein Online-Shop eingerichtet, der laut Daur in den nächsten Tagen freigeschaltet werden soll. „Damit können die lokalen Händler, Wirte und Dienstleister ihre Produkte auf hallo-ostalb.de bewerben, was dem Einzelnen automatisch eine höhere Kundenreichweite garantiert“, betont Daur den Vorteil der Plattform. Das Beste: Auf der lokalen Plattform hallo-ostalb.de können sich die lokalen Betriebe bis Jahresende kostenlos präsentieren.

Für Kunden: Einfach auf hallo-ostalb.de klicken, dann unter
„Ostalb“ eine Stadt im Ostalbkreis auswählen und Gutscheine kaufen.

Für Händler, Wirte und Dienstleister: Wer ein kostenloses Profil freischalten möchte, wendet sich an Saskia Kucher, Tel. 0179 6113241, E-Mail: s.kucher@sdz-medien.de

Mit großer Hoffnung blickt der Aalener Innenstadtmarketingverein Aalen City aktiv (ACA)auf diesen Mittwoch, an dem Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs über die Corona-Krise in Deutschland beraten wollen. Dabei geht es um eine Exit-Strategie aus den Ausgangsbeschränkungen und dem Shutdown. Und damit wohl auch um die Frage: Wann dürfen die stationären Geschäfte wieder für ihre Kunden öffnen?

Citymanager Reinhard Skusa hofft stark, dass die Betriebe bald zügig wieder öffnen dürfen. „Obwohl es auch unter den besten Voraussetzungen wohl lange dauern wird, bis wir wieder zu einem normalen Leben zurückfinden, wäre es fantastisch, wenn die Betriebe noch im April aufmachen dürften.“

© Gmünder Tagespost 14.04.2020 18:24
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