Geistlicher Impuls

So halten wir noch länger durch

Vielleicht haben Sie ja auch einmal gehofft, dass nach Ostern wieder Licht am Ende des Tunnels auftaucht. Da ist ja auch Licht, nur: weit entfernt. Also müssen wir noch länger als gedacht durchhalten. Vielen fällt es schwer, sich auf erst einmal unabsehbare Zeit mit der Corona-Krise abzufinden. Sicher helfen uns die tröstenden Worte aus der Bibel. So etwa, wenn Paulus an die Philipper schreibt, dass er trotz aller Widrigkeiten den Brieflesern mit auf den Weg gibt, „mit Furcht und Zittern“ am Heil dranzubleiben (Philipper 2 Vers 12). Dass wir uns vom heilvollen Leben nicht verabschieden, traut uns Paulus offensichtlich auch zu, wenn die Sache nicht spurlos an uns vorüber geht. Paulus hat das Fundament des Trostes so tief gelegt, dass dort jeder zum Stehen kommt. Auf dem Fundament des Trostes zu stehen, bedeutet in dem Raum anwesend zu sein, den Gott uns eröffnet. Dies ist der Raum des Heils und die Größe des Raumes ist verlegt mit den Fundamenten tragenden Trostes. Lassen wir uns darauf gestellt sein. Dann werden wir finden, dass wir nicht allein sind mit dem, uns von Paulus ansprechen zu lassen. Pfarrer Wolfgang Schmidt

© Gmünder Tagespost 17.04.2020 21:02
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