Dozenten filmen sich in Ministudios

Hochschulen bieten ein rein digitales Sommersemester. Land plant Hilfsangebot für Nicht-EU-Studenten.
Mit dem Ende der Semesterferien sind die Hochschulen im Land am Montag mit dem digitalen Lehrbetrieb gestartet. Wegen des Coronavirus werde das Sommersemester anders organisiert als sonst, sagten Sprecher der Hochschulen. Gelehrt und studiert werde rein digital. Persönliche Kontakte in den Hochschulen und damit das Infektionsrisiko sollen verringert werden. In den Hochschulen sei hierfür Technik eingerichtet worden. Dazu zählen zum Beispiel Ministudios, in denen Dozenten ihre Vorträge filmen und zu den Studenten daheim übertragen können. In den Vorbereitungen habe sich diese Studienform bewährt, sagte ein Sprecher der Universität Freiburg. Weitere Studios seien in Planung.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) kündigte laut „Badischem Tagblatt“ Hilfe für Nicht-EU-Bürger an, die wegen der Corona-Krise die für sie geltenden Studiengebühren nicht bezahlen können. Es werde „kurzfristig ein Unterstützungsangebot“ geben. Seit dem Wintersemester 2017/2018 müssen Nicht-EU-Bürger in Baden-Württemberg 1500 Euro pro Semester Studiengebühren zahlen. dpa
© Südwest Presse 21.04.2020 07:45
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