Land am Rand

Videokonferenz mit Tieren

Auch – oder gerade – in Krisenzeiten wie diesen lässt „Land am Rand“ seine Leserinnen und Leser, vor allem die, die ständig in Videokonferenzen rumhängen, nicht im Stich. Deshalb kommt hier ein Vorschlag, wie diese oft gar nicht spannenden Live-Schalten belebt werden können. Dabei ist „belebt“ durchaus wörtlich zu nehmen.

Ist doch davon auszugehen, dass zugeschaltete Esel, Ziegen, Lamas, Wasserbüffel oder Wollschweine durchaus Leben in die Bude bringen und für ein „Hallo-Wach-Erlebnis“ sorgen können. Ganz ohne Geruchsbelästigung. Tiergeräusche sind möglich. Aber das muss ja nicht schlimm sein. Im Gegenteil. Wenn so mancher Konferenzteilnehmer gerade am Wegdösen ist, kann das Grunzen des Wollschweins wie ein Weckruf und belebend wirken.

Allerdings gibt es das Grunzen, Iahen und Meckern nicht umsonst. Mindestens 100 Euro müssen Firmen, Institutionen, Bürgerinnen und Bürger springen lassen für die tierische Unterhaltung aus dem Mundenhof. Wie viele andere Zoos, leidet der Mundenhof, in dem Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt zu Hause sind, unter der Schließung. Die Stadt Freiburg, die den Hof betreibt, bietet deshalb für Geschäftskonferenzen, Geburtstags-Botschaften und Liebesgrüße die tierischen Video-Gäste an.

Aber Obacht! Welches Tier für welchen Anlass gebucht wird, sollte mit Bedacht gewählt werden. Warum der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn zur jüngsten Gemeinderatssitzung ein Wollschwein eingeladen hat, bleibt sein Geheimnis. Petra Walheim
© Südwest Presse 29.04.2020 07:45
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