Geschwindigkeitskontrollen auf der B19 - 100 Fahrer bekommen Fahrverbot

1000 Autofahrer waren zu schnell unterwegs.

Aalen. Bei einer Verkehrskontrolle hat die Polizei mehr als 1000 Fahrzeuge wegen zu hoher Geschwindigkeit angehalten - 100 Fahrer erhielten ein Fahrverbot. Wie die Polizei mitteilt wurden am Mittwoch in der Zeit von 8 bis 17 Uhr durch das Polizeipräsidium Aalen auf der B19 im Bereich Röte (Teiler B19/29 auf Höhe Autohaus Wagenblast) Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

In dieser Zeit wurden über 7000 Fahrzeuge gemessen  - mehr als 1000 Fahrzeuge mussten mit einer zu hohen Geschwindigkeit beanstandet werden. Bei fast 100 Verkehrsteilnehmern war die gefahrene Geschwindigkeit so hoch, dass gegen sie ein Fahrverbot ausgesprochen werden muss.

Wie aus der erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Statistik des Polizeipräsidiums Aalen zu entnehmen ist, stellt überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer 1 dar. So war zum Beispiel im Jahr 2019 bei tödlichen Unfällen die Geschwindigkeit in 64 Prozent aller Unfälle die Hauptunfallursache. 

© Gmünder Tagespost 30.04.2020 10:30
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Kommentare

MaWi_1980

Geschwindigkeitskontrollen genau einen Tag, nachdem der Bußgeldkatalog verschärft wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Josef Fritz

MaWi_1980 schrieb am 30.04.2020 um 11:15

Geschwindigkeitskontrollen genau einen Tag, nachdem der Bußgeldkatalog verschärft wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Da muß ich Ihnen leider zustimmen. 

Heinz Bogert

Genau zu diesem Zweck wurde ja auch bei der Ausfahrt aus der "Brezel" das Verkehrsschild "Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung" völlig unnötigerweise so weit in Fahrtrichtung Heidenheim aufgestellt. Bei der "Röte" ist nämlich das ideale Terrain für Wegelagerei zur Unterstützung der öffentlichen Kassen auf Kosten der Autofahrer!

Oalamr

Jedes 7. Fahrzeug zu schnell. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen.

Ich finde hier sollten öfters Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.

Heinz Bogert

Saitenschuft schrieb am 30.04.2020 um 13:25

Man muß sich ja nur an Geschwindigkeitsvorgaben halten, dann kann nichts passieren. Die wo von Wegelagerei reden sollte man gleich mal zur MPU schicken um zu prüfen ob sie überhaupt psychologisch geeignet sind ein Fahrzeug zu führen ;-)

Ich bitte von Hass-Postings abzusehen: Das ist halt so.

Wenn ich nur 1000 € aus der Bank raube bin ich Bankräuber...
Wenn ich nur 1 mal zuschlage bin ich ein Schläger...

Völlig egal, wann und von wem und wie ich angezeigt wurde. Begreift das doch endlich mal!

Lieber Saitenschuft, Sie wollen mich zur MPU schicken? Wollen mich als psychologisch untauglich zum Führen eines Fahrzeugs abstempeln? 45 Jahre Führerschein, zigtausende Kilometer mit Auto und Motorrad, ein paar kleinere Verstöße, nie Führerscheinentzug. Heißt so viel: ich halte mich an die Verkehrsregeln. Sie wollen keine Hass-Postings, und was ist das Ihre? Sie scheinen die Verkehrssituation an besagter Stelle nicht zu kennen. Ich fahre dort mindestens einmal täglich vorbei. Nach dem Einfädeln ist die Verkehrssituation völlig übersichtlich, deswegen beschleunigt auch jeder halbwegs zügig fahrende Verkehrsteilnehmer. Das Verkehrszeichen zur Auflösung der Geschwindigkeitsbegrenzung kommt aber erst nach mehreren hundert Metern. Hat mit Verkehrssicherheit wenig zu tun, eher mit Fallenstellerei.Vielleicht schauen Sie sich's mal an?

Saitenschuft

Heinz Bogert schrieb am 30.04.2020 um 12:41

Lieber Saitenschuft, Sie wollen mich zur MPU schicken? Wollen mich als psychologisch untauglich zum Führen eines Fahrzeugs abstempeln? 45 Jahre Führerschein, zigtausende Kilometer mit Auto und Motorrad, ein paar kleinere Verstöße, nie Führerscheinentzug.

Wenn Sie sich den Schuh anziehen möchten?

Ich habe auch seit 43 Jahren einen Führerschein und auch ich bin schon mal aus Unachtsamkeit geblitzt worden (ohne Führerscheinentzug) Wäre aber nie auf die Idee gekommen von "Wegelagerei" zu reden sondern von eigener Unachtsamkeit!

Heißt so viel: ich halte mich an die Verkehrsregeln. Sie wollen keine Hass-Postings, und was ist das Ihre? Sie scheinen die Verkehrssituation an besagter Stelle nicht zu kennen. Ich fahre dort mindestens einmal täglich vorbei.

Ich kenne die Stelle und sie ist unübersichtlich, daher hält man sich an die Geschwindigkeitbegrenzung! Hat es da nicht diese Woche erst einen 19 jährigen zerlegt. So wie das Auto aussah war der deutlich zu schnell!

Nach dem Einfädeln ist die Verkehrssituation völlig übersichtlich, deswegen beschleunigt auch jeder halbwegs zügig fahrende Verkehrsteilnehmer.

Nein, jeder halbwegs vernünftige Mensch beschleunigt NICHT in einer unübersichtlichen Stelle!

Das Verkehrszeichen zur Auflösung der Geschwindigkeitsbegrenzung kommt aber erst nach mehreren hundert Metern. Hat mit Verkehrssicherheit wenig zu tun, eher mit Fallenstellerei.Vielleicht schauen Sie sich's mal an?

Warum wohl nach mehreren 100 m erst, wenn die unübersichtliche Stelle dort zu Ende ist? Geduld ist eine Tugend?

Daher mein völlig hassfreier Rat zur MPU, damit man den "zügigen" Fahrern einmal erklärt was kinetische Energie (1-2 Tonnen Fahrzeuggewicht mit >70 kW beschleunigt auf > 70 km/h) anrichten kann.

Ich finde unerträglich, dass unser Staat unsere Steuern verschwenden muss, damit man unvernüftige Autofahrer abstrafen kann. Die "zügigen" Autofahrer sind die Gefahren/Kosten, nicht die Kontrolleure. Sie verdrehen Ursache und Wirkung.

Saitenschuft

Man muß sich ja nur an Geschwindigkeitsvorgaben halten, dann kann nichts passieren. Die wo von Wegelagerei reden sollte man gleich mal zur MPU schicken um zu prüfen ob sie überhaupt psychologisch geeignet sind ein Fahrzeug zu führen ;-)

Ich bitte von Hass-Postings abzusehen: Das ist halt so.

Wenn ich nur 1000 € aus der Bank raube bin ich Bankräuber...
Wenn ich nur 1 mal zuschlage bin ich ein Schläger...

Völlig egal, wann und von wem und wie ich angezeigt wurde. Begreift das doch endlich mal!

Stelter

Am Dienstag Abend musste im Bereich der "Aalener Brezel" ein Fahranfänger nach einem Unfall aus seinem Auto befreit werden. Er hatte nach starkem Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. - Hat bestimmt nichts mit der nun durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle zu tun. *Ironie off

Heinz Bogert

Stelter schrieb am 30.04.2020 um 13:47

Am Dienstag Abend musste im Bereich der "Aalener Brezel" ein Fahranfänger nach einem Unfall aus seinem Auto befreit werden. Er hatte nach starkem Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. - Hat bestimmt nichts mit der nun durchgeführten Geschwindigkeitskontrolle zu tun. *Ironie off

Bitte Unfallbericht fertig lesen. Andere Stelle, andere Verkehrssituation!

Stelter

Heinz Bogert schrieb am 30.04.2020 um 13:52

Bitte Unfallbericht fertig lesen. Andere Stelle, andere Verkehrssituation!

Nur weil die nicht exakt an der Stelle des Unfalls gemessen haben, sondern ein paar Meter weiter, gilt dieses Argument nicht mehr? 

MartinLutzUko

Stelter schrieb am 30.04.2020 um 13:59

Nur weil die nicht exakt an der Stelle des Unfalls gemessen haben, sondern ein paar Meter weiter, gilt dieses Argument nicht mehr? 

Wenn ein unterbelichteter Fahranfänger mit einem völlig übermotorisierten Fahrzeug beim Beschleunigen zum Rechtsüberholen die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert, hat das tatsächlich nichts damit zu tun, dass Autofahrer durch unsinnige Posionierung von Geschwindigkeitsbeschränkungen gegängelt und abgezockt werden. 

Heinz Bogert

Saitenschuft schrieb am 30.04.2020 um 13:02

Wenn Sie sich den Schuh anziehen möchten?

Ich habe auch seit 43 Jahren einen Führerschein und auch ich bin schon mal aus Unachtsamkeit geblitzt worden (ohne Führerscheinentzug) Wäre aber nie auf die Idee gekommen von "Wegelagerei" zu reden sondern von eigener Unachtsamkeit!

Ich kenne die Stelle und sie ist unübersichtlich, daher hält man sich an die Geschwindigkeitbegrenzung! Hat es da nicht diese Woche erst einen 19 jährigen zerlegt. So wie das Auto aussah war der deutlich zu schnell!

Nein, jeder halbwegs vernünftige Mensch beschleunigt NICHT in einer unübersichtlichen Stelle!

Warum wohl nach mehreren 100 m erst, wenn die unübersichtliche Stelle dort zu Ende ist? Geduld ist eine Tugend?

Daher mein völlig hassfreier Rat zur MPU, damit man den "zügigen" Fahrern einmal erklärt was kinetische Energie (1-2 Tonnen Fahrzeuggewicht mit >70 kW beschleunigt auf > 70 km/h) anrichten kann.

Ich finde unerträglich, dass unser Staat unsere Steuern verschwenden muss, damit man unvernüftige Autofahrer abstrafen kann. Die "zügigen" Autofahrer sind die Gefahren/Kosten, nicht die Kontrolleure. Sie verdrehen Ursache und Wirkung.

Wäre noch zu prüfen, was höher ist: Kosten oder Einnahmen!

Im übrigen war der Unfall an einer ganz anderen, nicht minder gut übersichtlichen Stelle und die Ursache war wohl eher mangelndes Fahrkönnen und Selbstüberschätzung.

Weiterhin habe auch ich in Mathe und Physik aufgepaßt (brauche also immer noch keine MPU) und habe die Wirkung eines mich mit über 200 km/h von Autobahn abschießenden Fahrzeugs selbst mit- und überlebt. Tut aber trotz dem  nichts zur Sache.

denn trotz allem: die Röte ist und bleibt eine äußerst geschickt eingerichtete Falle für Autofahrer! (= mein Schlußwort)

Vielen Dank für die Diskussion.

Feuersalamander

Blitzen macht halt mehr Spaß, als sich in der LEA bespucken zu lassen.

Nach dem neuen Bussgeldkatalog ist das ja auch das viel lukrativere Geschäft.

In my humble opinion

Es wird gerne 'übersehen', dass es zwei Arten von 'zu schnell' gibt, einmal die unangepasste Geschwindigkeit ( bezogen auf den Zustand der Straße, des Fahrzeugs, des Fahrers ), die deshalb 'zu schnell' war, weil die Folge davon ein Unfall ist.

Dann gibt es auch das 'zu schnell' in Bezug auf eine angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung, deren Sinn sich häufig nicht aus dem Straßenzustand erschließen lässt, das wird dann gern 'Raser' genannt, ohne zu wissen, was 'rasen' eigentlich ist.

Dann gibt es sehr viele 'Bauchfahrer' ( meine Bezeichnung ), die ungeachtet der Anordnungen oder Möglichkeiten immer dann 'vorsichtig', also langsamer als erlaubt fahren, wenn die Straße schmaler, etwas kurvig oder sonst irgendwie beengt erscheint ( das muss kein Nachteil sein! ), dann aber, wenn die Straße breit, gerade und glatt ist, auch gerne schneller fahren als dort erlaubt ist.

Wenn also bei einer breiten, geraden und glatten Straße eine ( relativ niedrige ) Geschwindigkeitsbeschränkung eingerichtet wird, sollte man sich nicht wundern, wenn viele schneller fahren. Da wir Zaubermaschinchen haben, die diese Untat messen und feststellen können, ist es ein leichtes, dass als 'Verkehrssünde' schwer zu bestrafen, wobei diejenigen, die geblitzdingst worden sind, ja in allen Fällen keinen Unfall dabei gehabt oder verursacht haben.

Da wir hingegen kein solches Zaubermaschinchen haben, was das Überfahren von durchgezogenen Linien anzeigt oder die blitzt, die beim Spurwechsel, Abbiegen und Ausfahren aus dem Kreisverkehr nicht blinken ....

... ähm, war da eigentlich was?

Stelter

MartinLutzUko schrieb am 30.04.2020 um 14:28

Wenn ein unterbelichteter Fahranfänger mit einem völlig übermotorisierten Fahrzeug beim Beschleunigen zum Rechtsüberholen die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert, hat das tatsächlich nichts damit zu tun, dass Autofahrer durch unsinnige Posionierung von Geschwindigkeitsbeschränkungen gegängelt und abgezockt werden. 

Ich weiß gar nicht was das gejammere mit"gängeln und abzocken" immer wieder ein Thema ist. Regeln sind Regeln und gelten für alle gleich. Und nicht nur wenn ich Lust darauf habe oder es mir gerade in den Kram passt. Das sind Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft.

Bei "Abzocke" möchte ich kurz an die deutlich empfindlicheren Geldstrafen unserer Nachbarn erinnern.

Saitenschuft

Ist halt immer wieder spassig:

Da wird berichtet, wieviel Autofahrer sich mal wieder nicht an vorgegebene Geschwindigkeiten gehandelt haben und die Reaktionen sind immer:

  • Wegelagerei
  • Der Ort wurde so gewählt, Nein,  sogar so angelegt, dass man Autofahrer "abzocken" kann
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist unberechtigt 

Ja ne, is klar: Schuld sind die bösen Geschwindigkeits-Kontroletties.

Ich finde es gut und bin der Meinung es darf gerne noch mehr kontrolliert, gemessen und "abgezockt" werden. Lernen durch Schmerzen ist ein Jahrhunderte altes Rezept!

Für mich ist hier EOD.

MartinLutzUko

Stelter schrieb am 30.04.2020 um 14:43

Ich weiß gar nicht was das gejammere mit"gängeln und abzocken" immer wieder ein Thema ist. Regeln sind Regeln und gelten für alle gleich. Und nicht nur wenn ich Lust darauf habe oder es mir gerade in den Kram passt. Das sind Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft.

Bei "Abzocke" möchte ich kurz an die deutlich empfindlicheren Geldstrafen unserer Nachbarn erinnern.

Nun, es stellt sich dann doch die Frage wer die Regeln aufgestellt hat. Handelt unsere Verwaltung im Sinne der Mehrheit der Bürger, die sie vertritt? Abgesehen von der Spitze ist kein Mitglied der Verwaltung demokratisch gewählt. Das Bewusstsein dass diese im Auftrag der Bürger handeln sollte, sehe ich eher selten bei gelegentlichem Kontakt. 

Wenn dann auf einer schnurgeraden Bundesstraße die Geschwindigkeitsbegrenzung erst nach mehreren hundert Metern aufgehoben wird, und sich kurz davor eine schöne Stelle zum Blitzen bietet, drängt sich zwangsläufig der Verdacht auf, dass es wie üblich ums Geld geht. 

Dass es in erster Linie nicht um wirkliche Raser geht, sondern um die Erhöhung der Staatseinnahmen sieht man am Besten daran, dass sich die jüngsten Erhöhungen der Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen auf die unteren Bereiche bis 20 km/h beschränken und darüber alles gleich blieb. 

Dass es andernorts noch schlimmere Zustände gibt, ist kein Argument. 

Matthias Fuchs

Ich finde es immer wieder faszinierend was manche Leute für eine Auffassung von Regeln haben.

In der Fahrschule bekommt jeder die Verkehrsregeln beigebracht - theoretisch und praktisch. Wenn ich als Verkehrsteilnehmer, das sagt das Wort ja schon aus, am Verkehr teilnehmen will, dann muss ich mich eben an das Regelwerk halten. Das ist in jedem Verein so, in dem man Mitglied ist. Wenn einem das nicht passt, muss man aus dem Verein austreten. Und ein Teil des Regelwerks im Straßenverkehr sind eben auch Geschwindigkeitsvorschriften. Ob an der Brezel das "Ende 70er-Schild" etwas zu weit in Richtung Heidenheim aufgestellt ist, das ist meines Erachtens keinen Buchstaben der Diskussion wert. Denn wenn man im Auto sitzt sind das vielleicht 1 oder 2 Sekunden die man länger 70 km/h fahren muss. Wie tragisch... Und der typische Deutsche muss auch einmal aufhören über jedes Schild und dessen Standort oder Berechtigung bis zur Erschöpfung zu diskutieren. Das ist sowas von vergeudete Lebenszeit! Alles wird zu Tode diskutiert...  

Wir müssen uns nur unsere ganzen europäischen Nachbarn und viele weitere Länder der Welt anschauen, bei denen Verkehrsverstöße jeglicher Art wesentlich teurer sind und sogar bis zum Entzug und der Enteignung des Fahrzeugs reichen. D.h. dass der Staat in den Besitz des Fahrzeugs gelangt und es dann zu seinen Gunsten verkaufen kann. Unsere Bußgelder sind dagegen lächerlich.

Nur als Beispiel: Ich habe in den 1990er-Jahren einmal in Stockholm mein Auto 1 Meter zu nahe an einer Kreuzung geparkt, also den Abstand geringfügig unterschritten. Das kostete mich damals umgerechnet 270 DM.

Wenn Dich jeder Teilnehmer am Verkehr einfach an die Regeln hält, dann passiert ihm auch nichts. So einfach ist das! Und da braucht man auch gar nicht weiter darüber zu diskutieren! Denn für alle Geschwindigkeitsübertretungen ist einzig und allein die- oder derjenige verantwortlich, die/der hinter dem Lenkrad sitzt!

Häberle & Pfleiderer

Liebe Verkehrsteilnehmer, es gibt eine StVO und die sollte für alle Gültigkeit haben, wer meint unsere Straßen müssen zum rücksichtslosen RASEN und LÄRMEN, DRÄNGELN, NÖTIGEN  benutzt werden, sollte dafür entsprechend belangt werden* Für mich sind die Strafmaßnahmen in D viel zu HUMAN * 

Ich erinnere nur daran, die letzten trockenen, Sonnen Tage und Wochenenden, leider bei vielen Auto und Motorrad Fahrern, keinerlei Rücksicht zu erkennen auf andere, ob Anwohner an Straßen oder Verkehrsteilnehmer ??? erlebe ich leider täglich, ob auf der BAB, oder sonstigen Straßen,  wird mit Abstand von teils 5 m und hoher Geschwindigkeit hinter einander her gefahren...

In der Stadt wird man überholt, obwohl in Sichtweite die Ampel auf rot steht ?? 

Leider wird viel zu wenig kontrolliert? 

Als Beispiel, die Bahnhofstraße in Essingen, von der B 29, ob rauf oder runter, Geschwindigkeiten und Beschleunigungs-  Aktionen, bei Tag und Nacht, und Kontrollen = Null und noch nie erlebt ***

Ebnater

MaWi_1980 schrieb am 30.04.2020 um 11:15

Geschwindigkeitskontrollen genau einen Tag, nachdem der Bußgeldkatalog verschärft wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Geschwindigkeitskontrollen finden täglich statt - und das ist gut so. Allein auf der Strecke Ebnat - Oberkochen im Verlauf der letzten 10 Tage an drei Stellen. Persönlich habe ich den Eindruck, dass manche Zeitgenossen Ihren Frust über die Corona-Massnahmen auf den weniger befahrenen Straßen auslassen wollen. Von mir aus könnte gerne mehr und öfter kontrolliert werden!

Die hohe Quote könnte damit zu tun haben, dass wegen der Streckenführung das allseits beliebte, aber ordnungswidrige Warnen anderer Autofahrer vor der Geschwindigkeitskontrolle durch Lichthupe an dieser Stelle nicht so einfach ist.

In my humble opinion

Mich verwundert die Diskussion hier wegen der Hitze der Diskussion, aber beide Seiten reden aus meiner Sicht sowas von aneinander vorbei ...

Klar ist doch, dass Gesetze und Vorschriften einzuhalten sind - aus verschiedenen Gründen, wobei die Strafe bei Verstoß eigentlich nur die ultima ratio sein sollte. Klar ist auch, dass sich das Notwehrrecht keinesfalls auf irgendwelche Sachverhalte im Straßenverkehr bezieht, also hält man die Vorgabe ein und wenn es einem nicht gefällt, fragt man nach.

Klar ist doch aber auch, dass jemand neugierig sein kann und gerne wissen will, warum gerade dort '70' ( und nicht '60' oder '80' oder '90' ) angeordnet ist, welche 'Sicherheit' ( mit diesem Schlagwort werden Einschränkungen gerne begründet ) damit dort erreicht werden soll und warum die Freigabe da steht, wo sie steht, und nicht bereits früher, in wieweit das der Sicherheit abträglich sein sollte.

Und es ist ebenso klar, dass der 'Zeitgewinn' nicht der Rede wert ist, darüber lohnt keine Diskussion, es geht wohl mehr um die 'gefühlte' Geschwindigkeit, die, die nach Örtlichkeit, Zustand der Straße und des Fahrers eine andere als die Tachoanzeige und dann auch eine andere als die angeordnete Geschwindigkeit ist.

Diejenigen, die die Aufstellung der Schilder angeordnet haben, sollten doch gewiss in der Lage sein, darauf eine leicht verständliche Antwort zu geben, oder? Allein zu vermuten, dass 'die da oben schon wissen was gut ist' ist doch auch etwas einfach, oder?

Hanspeter Forner

Heinz Bogert schrieb am 30.04.2020 um 12:13

Genau zu diesem Zweck wurde ja auch bei der Ausfahrt aus der "Brezel" das Verkehrsschild "Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung" völlig unnötigerweise so weit in Fahrtrichtung Heidenheim aufgestellt. Bei der "Röte" ist nämlich das ideale Terrain für Wegelagerei zur Unterstützung der öffentlichen Kassen auf Kosten der Autofahrer!

Ich fahre jeden Tag diese Strecke. Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum es so weit draußen steht. Die. Begrenzung könnte gut 300 m früher enden. Hier herrscht überhaupt keine Gefahr mehr was eine Absenkung auf 70 gerechtfertigt.

Häberle & Pfleiderer

Hanspeter Forner schrieb am 01.05.2020 um 07:35

Ich fahre jeden Tag diese Strecke. Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum es so weit draußen steht. Die. Begrenzung könnte gut 300 m früher enden. Hier herrscht überhaupt keine Gefahr mehr was eine Absenkung auf 70 gerechtfertigt.

Es geht wohl nicht ausschließlich um Gefahren auf den Straßen, dort wohnen auch Menschen, einfach mal etwas seitlich gucken, die haben dort bereits vor dem Straßenbau gewohnt *** möchten sie tgl. den unerträglichen Lärm der Raser abbekommen? Vielleicht haben sie ja das Glück weit abseits vom Straßenverkehr zu wohnen, dann können sie nicht mit reden, wie heutzutage Menschen an viel befahrenen Straßen unerträglichem Lärm ausgesetzt sind ***

schleichende Krankheiten bis zum Herzinfarkt sind die FOLGEN ** 

und nun rasen sie einfach weiter, ohne sich um andere Menschen Gedanken zu machen, wichtig sie haben Spaß wie so viele andere auch *** der absolute Horror sind zudem die rasenden Hirsche auf ihren Motorrädern, welche bei vielen Geschwindigkeitskontrollen durch die Maschen fallen ...

In diesem Sinne, ich befürworte mehr Kontrollen, auch häufiger in der Nacht *** 

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