Kurzarbeit an Theatern

Regelung für kommunale Häuser gilt bis zum Jahresende.
Auch Schauspieler und Musiker machen jetzt Kurzarbeit: Der Deutsche Bühnenverein und drei Künstlergewerkschaften haben sich auf die Einführung von Kurzarbeit an kommunalen Theatern und Orchestern geeinigt. Die Tarifeinigung ist angelehnt an den Tarifvertrag zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes für Beschäftigte kommunaler Betriebe.

Die vom Arbeitgeber zu zahlenden Aufstockungen auf das Kurzarbeitergeld sehen bei niedrigeren Vergütungen mindestens 95 Prozent, bei höheren Vergütungen mindestens 90 Prozent des Nettogehalts vor. Der Tarifvertrag gilt rückwirkend ab 1. April bis zum Jahresende und schließt betriebsbedingte Kündigungen vorübergehend aus. Er gilt nicht für die Staatstheater und -orchester der Länder. dpa
© Südwest Presse 02.05.2020 07:45
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