Corona: Auflagen für Kirchen

Auch für die Religionsausübung gelten Mindestabstand zwischen den Gläubigen und strenge Hygieneregeln.
In einem Rundschreiben an die Kirchen, Religions- und Glaubensgemeinschaften sowie die Bestatter im Südwesten hat das Kultusministerium in Stuttgart die aktuelle Corona-Verordnung für Gottesdienste und ähnliche Veranstaltungen bekanntgegeben (RA-7101.10/151). Sie gilt ab sofort bis voraussichtlich 15. Juni.

Religiöse Versammlungen sind demnach wieder möglich, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen eingehalten wird und ein schriftliches Infektionsschutzkonzept für jeden Veranstaltungsort vorliegt.

Unter freiem Himmel dürfen sich mit Abstand bis zu 100 Personen zu Veranstaltungen treffen, bei Beerdigungen jedoch nur 50. „Bei allen Veranstaltungen wird das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung empfohlen“ und zusätzliche örtliche Vorgaben müssen eingehalten werden, heißt es in der Verordnung.

Vorschrift ist zudem, dass alle Gegenstände und Flächen, die berührt werden, vor und nach jeder Veranstaltung desinfiziert werden müssen. Die Teilnehmenden müssen sich außerdem die Hände desinfizieren können.

Die evangelischen Kirchengemeinden in Stuttgart haben ihre Konzepte vorgestellt. Sie werden vom 10. Mai an mit Gottesdiensten unter den neuen Bedingungen starten, kündigte Stadtdekan Søren Schwesig an. epd
© Südwest Presse 05.05.2020 07:45
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