Lesermeinung

Zu Ängsten und Sorgen in der Corona-Krise:

Peter Alexander sang 1960 von seinen Sorgen, die er täglich zählt. Die Bibel berichtet uns im Neuen Testament im Buch Matthäus (Kap. 10, Vers 30), dass es jemanden gibt, der sogar jedes einzelne Haar auf unserem Kopf zählt, nämlich Gott. Crazy! Hat er nichts anderes zu tun? Also wir zählen vielleicht die Tage, bis wir wieder ein „normales“ Leben ohne Corona-Angst haben können oder als Eltern die Zeit, bis wir von Homeschooling befreit werden usw.

(...) Der Allwissende nimmt Anteil an uns! Er kümmert sich und weiß um jede Kleinigkeit, die uns betrifft. Und vor allem ist er besorgt um uns. (...) Für ihn sind wir keine Nummer, sondern ein „Gesicht in der Menge“. (...) Er weiß um meine kleinsten Wehwehchen, die alltäglichen Sorgen, ob real oder eingebildet. Meine Fragen, meine Zweifel, mein Lachen und Weinen.

(...) Nicht nur „blacklivesmatter“ für ihn, sondern er ist um jeden Einzelnen besorgt, egal wie klein und unbedeutend wir uns fühlen. Und wenn Gott so intensiv an uns und unserem Schicksal interessiert ist, wird klar, dass wir keine Angst in Krisenzeiten wie z. B. Corona haben müssen. Wir werden von ihm beschützt, versorgt und behütet. (...) Auch und gerade in den Unsicherheiten, die unsere Gesundheit betreffen (Werde ich mich anstecken?), in den sozialen Verwerfungen, in die unsere Gesellschaft mehr und mehr gerät (Beispiel Migrationsängste), in ethnischen und anderen Diskriminierungen (nicht nur in den USA) oder den wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen uns diese Pandemie konfrontiert usw.

Wenn wir ihm vertrauen und es zulassen, führt er uns da durch - nicht nur zum Guten, sondern zum Besten (Römer, Kap. 8, Vers 28). Haare verlieren wir täglich automatisch. Aber unsere Schuld bleibt auf uns liegen wie Blei. Die schlechte Nachricht hier lautet: Schuld werden wir nicht so einfach los (Römer, Kap. 3, Vers 23). Die gute: Auch darum kümmert sich Gott! Sein Sohn Jesus nimmt alles auf sich, was uns vom Vater im Himmel trennt. (...) Wir gehen dafür schuldlos aus und können dafür nie mehr „belangt“ werden (Römer, Kap. 8, Vers 1). Das ist wirklich „good news“ statt „fake news“!

Aalen-Fachsenfeld

© Gmünder Tagespost 18.06.2020 15:39
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Kommentare

Lasttime

Hallo Herr Uhlig,

Sie nehmen Peter Alexander mit Ihren Worten , Zitat von Ihnen: "Peter Alexander sang 1960 von seinen Sorgen, die er täglich erzählt" dafür her um auf IHREN Glauben hinzuweisen, die Rettung der Welt in der Conora-Krise? 1960 singt er: "ich zähle täglich meine Sorgen". Ob er dabei an Gott gedacht hat, wissen wir nicht.

Text:

https://www.lyrix.at/t/peter-alexander-ich-zahle-taglich-meine-sorgen-ef0

UM auf IHR eigenes Anliegen zu kommen, auf das SIE hinweisen wollen: 

Auf Die Bibel, den allwissenden Gott, die Römer, Matthäus...und geben uns auf dem weiteren Lebensweg den Satz mit: "Unsere Schuld bleibt auf uns liegen wie Blei".

Peter Alexander hat sich mit Sicherheit mit seinem Lied nicht für Ihre Glaubensgemeinschaft eingesetzt. Ihn dafür jetzt herzunehmen ist, für mich, an der Grenze des menschlichen Respekts vor Toten und geschmacklos. Auch Ihr Gott einer Glaubensgemeinschaft wird Conora nicht aufhalten können. Und ich sage Ihnen ehrlich: Wenn Menschen für eine Glaubensgemeinschaft, Ihren Gott, derartige Werbung machen müssen, ist es für mich sektenmäßig, das hat Gott NIE gewollt. 

Wir alle beten zu einem Gott. Nicht alle zu Ihrem.

Zum Titel "Ängste in der Coronakrise": Statt die Schuld bei mir zu suchen, die wie Blei auf mir liegen soll, wie Sie sagen, gibt es auch eine Alternative um abzuschalten, jetzt endlich wieder, trotz Conora unter Menschen sein zu dürfen, auch von Peter Alexander:

https://www.youtube.com/watch?v=A10I_3e8B_I

DAS sind "good news".

 

Frieder Kohler

"Wir gehen dafür schuldlos aus und können dafür nie mehr belangt werden" - Ihre Aussagen sind auch bei der GROKO und dem Bundestag (U-Ausschuss) angekommen:

Löschung von Handydaten: Erst von der Leyen, jetzt Scheuer, bald andere!

Nicht nur Handydaten der ehemaligen Verteidigungsministerin von der Leyen wurden gelöscht, auch Skandalminister Andreas Scheuer ließ im Zusammenhang mit der PKW-Maut Daten auf seinen digitalen Geräte löschen. Eine Kontrolle der Bundesregierung ist so kaum möglich – und die Bundesregierung überlässt die Archivierung digitaler Daten dem Zufall (denn der liebe Gott sieht alles) Weiter in https://fragdenstaat.de/blog/2020/03/19/veraktung-sms-scheuer-leyen-kolumne/ 

Rene Uhlig

Lasttime schrieb am 18.06.2020 um 15:04

Hallo Herr Uhlig,

Sie nehmen Peter Alexander mit Ihren Worten , Zitat von Ihnen: "Peter Alexander sang 1960 von seinen Sorgen, die er täglich erzählt" dafür her um auf IHREN Glauben hinzuweisen, die Rettung der Welt in der Conora-Krise? 1960 singt er: "ich zähle täglich meine Sorgen". Ob er dabei an Gott gedacht hat, wissen wir nicht.

Text:

https://www.lyrix.at/t/peter-alexander-ich-zahle-taglich-meine-sorgen-ef0

UM auf IHR eigenes Anliegen zu kommen, auf das SIE hinweisen wollen: 

Auf Die Bibel, den allwissenden Gott, die Römer, Matthäus...und geben uns auf dem weiteren Lebensweg den Satz mit: "Unsere Schuld bleibt auf uns liegen wie Blei".

Peter Alexander hat sich mit Sicherheit mit seinem Lied nicht für Ihre Glaubensgemeinschaft eingesetzt. Ihn dafür jetzt herzunehmen ist, für mich, an der Grenze des menschlichen Respekts vor Toten und geschmacklos. Auch Ihr Gott einer Glaubensgemeinschaft wird Conora nicht aufhalten können. Und ich sage Ihnen ehrlich: Wenn Menschen für eine Glaubensgemeinschaft, Ihren Gott, derartige Werbung machen müssen, ist es für mich sektenmäßig, das hat Gott NIE gewollt. 

Wir alle beten zu einem Gott. Nicht alle zu Ihrem.

Zum Titel "Ängste in der Coronakrise": Statt die Schuld bei mir zu suchen, die wie Blei auf mir liegen soll, wie Sie sagen, gibt es auch eine Alternative um abzuschalten, jetzt endlich wieder, trotz Conora unter Menschen sein zu dürfen, auch von Peter Alexander:

https://www.youtube.com/watch?v=A10I_3e8B_I

DAS sind "good news".

Da Sie Ihren Klarnamen leider nicht nennen (warum eigentlich?): Hallo Herr/Frau „Lasttime“,

Sie nennen nicht Ihren Klarnamen, sondern verstecken Ihre Kritik an meinem Leserbrief hinter einem Synonym. Warum eigentlich? Haben sie doch den Mut, sich offen mit Ihrem Namen erkennen zu geben, wenn Sie mich mal so eben in die Sektenecke stellen. Warum ist in Ihren Augen jemand „sektenmäßig unterwegs“, wenn er sich, wie ich, zum Glauben an Gott bekennt und Bibelstellen als Belege einstreut?

Vorab: Es tut mir aufrichtig leid, wenn Sie meinen Leserbrief als „geschmacklosen“ Beitrag zu P. Alexander bezeichnen. Es war und ist wirklich nicht meine Intention, dessen Andenken zu entwürdigen.
Selbstverständlich respektiere ich Peter Alexander und sein Lebenswerk - und auch Ihre Meinung. Aber gestatten Sie mir zu Ihrer Replik einige Bemerkungen, die ich einfach durchnummeriere:

  1. Ich nehme P.A. nicht her für meine „Glaubensgemeinschaft“, sondern lediglich als ein Beispiel, um einen Bogen zu spannen zu jemanden, der so viel Anteil an uns mittlerweile ca. 7 Mrd Menschen nimmt, dass er sich sogar um solche Nebensächlichkeiten wie unsere Haare kümmert: Gott nämlich!
  2. Der im Übrigen nicht nur „mein“ Gott sein möchte (ich habe ihn nicht exklusiv für mich reserviert!), sondern der Gott aller Menschen, also auch Ihrer.
  3. Diese „Glaubensgemeinschaft“, die Sie m.E. bar jeglichen Wissens einfach mal so in als sektiererisch abqualifizieren, ist im Übrigen schlicht die Gemeinschaft derer, die an Jesus glauben! Insofern Danke für das Kompliment! Das tue ich nämlich tatsächlich.
    Ist das schlimm, Jesus zu glauben? Soll er uns nach dem Mund reden – oder auch unbequeme Wahrheiten (unbequem für uns) aussprechen?
  4. Sie haben Recht: „Mein“ Gott wird Corona nicht aufhalten (obwohl er es könnte).
    Das habe ich auch nicht behauptet. Aber, und das kann und tut er tatsächlich: Er nimmt uns diese diffuse Angst vor dieser Pandemie – wenn wir ihm vertrauen und darum bitten.
  5. Ich mache keine Werbung für Gott. Das hat er nicht nötig! Auch nicht für eine „Glaubensgemeinschaft“. „Das hat Gott NIE gewollt“ schreiben Sie. Stimmt!
    Allerdings versuche ich, wie viele andere, den Willen Gottes immer wieder zu suchen und zu finden, um mein Leben danach auszurichten. Und die Bibel macht uns in diesem Zusammenhang im Matthäusbrief, Kap. 28, Verse 19 und 20 eindeutig klar, dass wir andere Menschen immer wieder bitten – und, wenn Sie wollen – und dafür „werben“ wollen, umzukehren und ihm zu vertrauen. DAS will Gott definitiv! Wir nehmen diesen Auftrag lediglich ernst und machen „Werbung“ – nicht für Gott oder eine Glaubensrichtung, aber für seine Botschaft! Schade, dass wir uns hier missverstehen.
  6. Sie haben Recht: „Wir alle beten zu einem Gott.“ Aber zu welchem? Beten wir alle zu dem EINEN, lebendigen Gott? Gott, der sich z.B. im AT (Jesaja, Kap. 43, Vers 11) selbst (!) so vorstellt: „ICH, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.“ (lt. Luther-Übersetzung von 1984).
  7. Selbstverständlich ist es sehr wichtig, ab und zu „abzuschalten“, gerne auch zur Musik von P. Alexander. Und wer genießt es nicht, von Zeit zu Zeit einmal die Seele baumeln zu lassen? Aber geht es denn darum: Einfach abzuschalten, sich auszuklinken aus der Lebensrealität?
    Das hilft – für kurze Zeit. Aber das löst die Schuldfrage nicht!
    Gemeint ist die Schuld, die wir ALLE haben. Vor Gott. Die Bibel nennt das „Sünde“. (Lesen Sie doch bitte einmal den Römerbrief, Kap. 3, Vers 23).
  8. Aber ich brauche auch nicht „die Schuld bei mir ... suchen“. Warum? Nun, die hat Gott doch längst gefunden! Bei allen Menschen. Bei mir wie bei Ihnen (s.o.).
    Sorry, das ist die Realität, ob es uns nun schmeckt oder nicht.

Aber, und das ist doch eine absolut umwerfende, tolle Nachricht: Gott spricht im Buch Jesaja, Kap. 53, Vers 5 glaubwürdig (!) davon, dass ER für unsere Schuld das „Lösegeld“ schon bezahlt HAT! Gott ging in Vorleistung. Das ist sein Geschenk an uns. WIR brauchen dieses Geschenk lediglich anzunehmen.

Bibelstellen dazu spare ich mir. Es gibt genügend davon, nachzulesen in der Bibel.

Diese Mühe sollte man sich allerdings machen und nicht wie beispielsweise die ersten Kreuzzügler am Ende des 11. Jahrhunderts vorgehen: Bei der Eroberung Jerusalems aus den Händen der Muslime legitimierten sie ihr grausames Tun mit dem Totschlagargument „Gott will es!“.

Dieses extreme Geschehen soll aber nur ein Beispiel (!) dafür sein, dass Menschen leider irren können, wenn sie unter Berufung auf Gottes Wille ihre eigene Meinung zum Maßstab machen und nicht das, was Gott selbst uns in der Bibel sagen lässt.

Weder ist mein Maßstab noch der irgendeines anderen Menschen in diesen Dingen anzulegen, sondern der Maßstab Gottes (der bekanntlich nicht irrt, geschweige denn lügt), wie er in seinem Wort für jeden zu finden - und nachzulesen ist.

Das darf man gern als Einladung verstehen, einmal selbst (wieder) in der Bibel zu lesen…

Mit freundlichen Grüßen
René Uhlig

Lasttime

Rene Uhlig schrieb am 22.06.2020 um 16:01

Aber, und das ist doch eine absolut umwerfende, tolle Nachricht: Gott spricht im Buch Jesaja, Kap. 53, Vers 5 glaubwüdig (!) davon, dass ER für unsere Schuld das"Lösegeld" schon bezahlt HAT! Gott ging in Vorleistung. Das ist sein Geschenk an uns. WIR brauchen dieses Geschenk lediglich anzunehmen.

Hallo Herr Uhlig,

wenn Gott unsere Schuld schon bezahlt hat: Wurde sie in € oder Dollar bezahlt und an wen? 

Ja, wir sind alle Sünder. Dazu habe ich noch einen Beitrag. Diesmal statt von P.A. von W.M.: Das Original war von Willi Millowitsch:

https://www.youtube.com/watch?v=ORl7nxjodhA

Danke für Ihre langen, wegweisenden, fundierten, für mich unrelevanten, Erklärungen.

Rene Uhlig

Lasttime schrieb am 23.06.2020 um 10:50

Hallo Herr Uhlig,

wenn Gott unsere Schuld schon bezahlt hat: Wurde sie in € oder Dollar bezahlt und an wen? 

Ja, wir sind alle Sünder. Dazu habe ich noch einen Beitrag. Diesmal statt von P.A. von W.M.: Das Original war von Willi Millowitsch:

https://www.youtube.com/watch?v=ORl7nxjodhA

Danke für Ihre langen, wegweisenden, fundierten, für mich unrelevanten, Erklärungen.

 

 

 

 

 

Hallo „Lasttime“,

1. Schuld muss bezahlt werden, so – oder so. Unsere Schuld wurde weder mit $ noch mit € „bezahlt“, sondern mit Blut. Als Jesus Christus nämlich stellvertretend für Ihre und meine „Zielverfehlung“ ( = Def. von ‚Sünde‘) am Kreuz sein Leben hergab.

Gibt es einen größeren Beweis von Liebe, als sein Leben zu lassen für Atheisten, Gottesleugner, Verächtlichmacher, sich-Lustig-Macher, Ignoranten usw usw. – kurz: Sünder??

2. Sie wurde an Gott, den Vater im Himmel, als (Aus-) Löse-Geld entrichtet.

Ein fiktives Beispiel: Wenn Sie mein Auto beschädigen, entsteht ein Schaden, den eindeutig Sie verschuldet hätten. Jemand muss für diese Schuld geradestehen: Sie (bzw. Ihre Versicherung ) – oder ich.

Jesus ist quasi Ihre „Lebens-Versicherung“ für die Zeit nach dem Tod: Er bezahlt für Ihre Schuld, die Sie (wie jeder andere auch!) vor Gott haben. Sie haben keine Schuld? Nun, Sie räumen in Ihrer Antwort ja selbst ein: “Ja, wir sind alle Sünder.“ Stimmt, das ist die exakte Anamnese!
Die richtige Therapie (‚Wie werde ich geheilt?‘) habe ich in meinem Leserbrief bzw. meiner Antwort auf Ihren Kommentar schon erläutert.

Sie bedanken sich in Ihren Kommentar für die „wegweisenden“ Erklärungen. Nun, der Weg führt unzweifelhaft nur über Jesus, der nicht nur den Weg weist, sondern der Weg ist (Johannes, Kap. 3, Vers 16).
Ob jemand diesen Weg gehen will, darf/muss jeder selbst entscheiden… Aber er/sie muss dann auch die Konsequenzen seiner/ihrer Entscheidung tragen (Römerbrief, Kap. 6, Vers 23). Ich spare mir eine Erläuterung dieser Bibelstelle, denn für Sie wären das wohl auch „unrelevante“ Erklärungen…

Schönen Tag noch!
René Uhlig

P.S. Da Sie noch immer nicht den Mut aufbringen, sich namentlich zu outen, ist das meine letzte Antwort an Sie. Es wäre m.E. nur fair zu wissen, mit wem man korrespondiert.

 

Lasttime

Uhlig schrieb am 23.06.2020 um 16:06

1. Schuld muss bezahlt werden, so – oder so. Unsere Schuld wurde weder mit $ noch mit € „bezahlt“, sondern mit Blut.

Sie haben keine Schuld? Nun, Sie räumen in Ihrer Antwort ja selbst ein: “Ja, wir sind alle Sünder.“ Stimmt, das ist die exakte Anamnese!
 Da Sie noch immer nicht den Mut aufbringen, sich namentlich zu outen, ist das meine letzte Antwort an Sie. Es wäre m.E. nur fair zu wissen, mit wem man korrespondiert.

Hallo Herr Uhlig,

ich weiß, Ihr religiöser Glaube lässt keinen Sarkasmus zu. "Wir sind alle Sünder" war sarkastisch gemeint, denn wir sind keine. Wir leben im 20. Jahrhundert und nicht zu "Jesus"-Zeiten, insofern sind Nicknames erlaubt, denn...was sagt schon ein Name (unter dem ich getauft wurde?) Ich oute mich namentlich: "Lasttime". Dieser Name bedeutet mir etwas. Und jeder Mensch, auch ohne sich mit seinem Geburtsnamen zu outen hat ein Recht seine Meinung zu sagen, das ist gut so. Wenn Sie mit Nicknames, die viele hier haben, nicht korrespondieren können macht das nichts. Wir werden alle weiterleben.

Das Thema dieses threads war übrigens "Zu Ängsten und Sorgen in der Conora-Krise". Dazu habe ich noch etwas für Sie, ein erneuter Conora-Ausbruch, der weitere Menschenleben gefährdet (und Ihr Gott es wohl so gewollt hat) wieder in einem Schlachthof.

Auch da fliesst Blut, wozu SIE schreiben: Unsere Schuld muß mit Blut bezahlt werden! Jetzt bekommen wir arme Sünder unsere Strafe.

Eigentlich haben Sie damit gar nicht so unrecht, denn so kann es nicht weitergehen:

In Massen geschlachtete Tiere unter widrigen Umständen, die leiden mussten, damit unsere Menschen billiges Fleisch in Massen "fressen" können. Das ist ein wichtiges Thema, darum sollten wir uns kümmern. Es abstellen, hinterfragen und die Verantwortlichen der Poltik für diese Massenschlachtereien und vor allem hergeholte zehntausende Billigfachkräfte aus Osteuropa zur Rechenschaft ziehen. Der Sünder bin nicht ich, der Sünder ist unser politisches System, das dies erlaubt, dagegen müssen wir protestieren. Oder ist dies für SIE normal, weil ja Blut aufgrund unserer Sünden fliessen muß um uns zu erlösen? Nun: Hier floss und fliesst Blut:

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-wildeshausen-wieder-corona-ausbruch-in-niedersaechsischem-schlachthof-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200623-99-536794

Bitte, beten Sie, im Stillen, für sich allein, weiterhin, damit diese Conora-Krise aufhört und es keine weiteren Menschenleben kostet.

Wichtig: Auch ich habe einen Gott, ich spreche täglich mit ihm. Für ihn bin ich KEIN Sünder und muss keine Busse tun, denn ICH bin unschuldig, als unvollkommener Mensch in unserer Welt.

Dies war auch meine letzte Antwort an Sie, denn jeder geht - auf seine Art - mit Krisen um. Alles Gute.

 




Frieder Kohler

Kann Herr Keuner/Brecht vermitteln? Nicht nur für Konfirmanden und Firmlinge:

1. Eine gute Antwort

Ein Arbeiter wurde vor Gericht gefragt, ob er die weltliche oder die kirchliche Form des Eides benutzen wolle. Er antwortete:"Ich bin arbeitslos." - "Dies war nicht nur Zerstreutheit", sagte Herr K. "Durch diese Antwort gab er zu erkennen, daß er sich in einer Lage befand, wo solche Fragen, ja vielleicht das ganze Gerichtsverfahren als solches, keinen Sinn mehr haben."

2. Die Frage, ob es einen Gott gibt

Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallenlassen. Würde es sichändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."

Rene Uhlig

Frieder Kohler schrieb am 23.06.2020 um 22:15

Kann Herr Keuner/Brecht vermitteln? Nicht nur für Konfirmanden und Firmlinge:

1. Eine gute Antwort

Ein Arbeiter wurde vor Gericht gefragt, ob er die weltliche oder die kirchliche Form des Eides benutzen wolle. Er antwortete:"Ich bin arbeitslos." - "Dies war nicht nur Zerstreutheit", sagte Herr K. "Durch diese Antwort gab er zu erkennen, daß er sich in einer Lage befand, wo solche Fragen, ja vielleicht das ganze Gerichtsverfahren als solches, keinen Sinn mehr haben."

2. Die Frage, ob es einen Gott gibt

Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallenlassen. Würde es sichändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."

 

Bravo Herr Kohler!


Sie stehen mit vollem Namen zu Ihrem Kommentar und verschanzen sich nicht, wie z.B. „lasttime“, der seine teilweise Spötteleien hinter einem Pseudonym versteckt. Und Sie offenbaren intellektuelles Niveau, wenn Sie gekonnt Brecht zitieren.


Mit Vergnügen daher ein paar Gedanken zu Ihrer 2. Bemerkung: Die Frage, ob es einen Gott gibt


Im Grunde läuft es auf unsere Einstellung zu dem folgenden Dilemma hinaus:
Gibt es Gott, weil wir ihn brauchen? - Oder brauchen wir Gott, weil es ihn gibt?


„Irgendein höheres Wesen muss es doch geben!“ vermuten viele. Nichts Genaues weiß man nicht. Glaube als Krücke für Menschen, die sonst mit dem Leben nicht zurechtkommen?

Nein, Danke! Ich komme ganz gut zurecht im Leben und brauche keinen Gott, der mich bestätigt (weil ich im Grunde so übel ja nicht bin…) Deshalb wurde ja ‚Religion‘ „erfunden‘ (von ‚religare‘ = zurückverbinden).


Aber ich brauche Gott – weil es ihn nun einmal gibt!
Deshalb stelle ich mein Leben darauf ein, nehme ihn ernst und will mich nicht an eine Konstruktion hängen, die ich mir (bzw. die sich andere) ausgedacht habe(n).
Dann doch lieber ohne Gott; wird schon irgendwie gehen… Und das soll klug sein? Man lese einmal den Vers 12 im Psalm 90: Klug ist der, der seine Lebensrechnung mit Gott macht!


Allerdings: Gott kann man nicht beweisen wie eine math. Formel. Aber man kann ihn „erfahren“ – wenn man sich ernsthaft darauf einlässt. Hilfreich ist dazu z.B. die sog. Pascalsche Wette (nach Blaise Pascal, franz. Mathematiker und Philosoph im 17. Jahrhundert):


https://www.gotterfahren.info/zweifel-oder-glaube/die-wette-des-pascal.html


Viel Vergnügen damit - Probieren geht über Studieren!
René Uhlig

Lasttime

Rene Uhlig schrieb am 24.06.2020 um 18:40

Allerdings: Gott kann man nicht beweisen wie eine math. Formel. Aber man kann ihn „erfahren“ – wenn man sich ernsthaft darauf einlässt. Hilfreich ist dazu z.B. die sog. Pascalsche Wette (nach Blaise Pascal, franz. Mathematiker und Philosoph im 17. Jahrhundert):


https://www.gotterfahren.info/zweifel-oder-glaube/die-wette-des-pascal.html


Viel Vergnügen damit - Probieren geht über Studieren!
René Uhlig

Hallo Herr Uhlig,

also doch: WERBUNG durch Sie, hier, für eine "Gottesgemeinschaft"! Jetzt verstehe ich, warum Sie hier gehirnwäschemässig alles immer wieder neu, seitenlang, herunterbeten um uns arme Sünder zu missionieren.

Danke für den Link, er ist sehr interessant. (Scientologie? Kingdom impact? ....) Können Sie mir bitte bei einem, wie steht es dort:

E-Coach für Gott

den man kontaktieren kann einen Termin vereinbaren oder, bitte nach dem Preis fragen?  Den Preis um die  1.Stufe zur Vergebung meiner Sünden zu bezahlen. Darüber steht nämlich nichts.

Lasttime

Rene Uhlig schrieb am 24.06.2020 um 18:40

Bravo Herr Kohler!

Sie stehen mit vollem Namen zu Ihrem Kommentar und verschanzen sich nicht, wie z.B. „lasttime“, der seine teilweise Spötteleien hinter einem Pseudonym versteckt. 

Hallo Herr Uhlig, ein Nachtrag noch:

Sie beschweren sich über meine Antwort mit Nickname?

Hier sehen Sie, in der Schwäpo erscheinen sogar Lesermeinungen ganz OHNE Namen, was für mich gar nicht geht, das ist dann wohl die Zukunft:

https://www.schwaebische-post.de/leserbeitraege/integration-faengt-bei-der-stadtplanung-an/1902139/

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