Lesermeinung

Zu „Polizei unter Generalverdacht“:

Die negativen Resultate der gegenwärtigen Demos sind wahrlich nicht mehr zu übersehen. Nicht nur, dass sie über alle Corona-Maßnahmen erhaben sind. Für die gute Sache nimmt man eben so manches Risiko in Kauf. Auch linksradikale Aufmärsche, Gewaltausbrüche und Plünderungen, die man zwar nicht so gerne thematisiert, inzwischen aber nicht mehr ignorieren kann.
Radikal auch die Auswirkungen im kulturellen Bereich: Zensuren von Büchern und Filmklassikern wie „Vom Winde verweht“ werden angestrebt, immer auf der Suche nach jedem Anzeichen von „political incorrectness“. Selbst Joanne K. Rowling und Otto Waalkes geraten in die Kritik.
Doch es geht noch schlimmer. Seit Wochen steht unsere Polizei unter Generalverdacht. Und da, wo man nichts findet, wird etwas konstruiert, um ein großflächiges Rassismusproblem unterstellen zu können. Der Arbeitsalltag unserer Polizisten ist ohnedies schon kein Spaziergang. Es kommt ja gerade in Mode, sie in einen Hinterhalt zu locken und körperlich anzugehen.
Saskia Esken (SPD) mit ihrer öffentlichen Beschwerdestelle möchte ihnen ihre Arbeit sogar noch schwerer machen. Mit Beweisen für gravierende Probleme mit Polizeigewalt in unserem Land kann sie leider nicht dienen. In Berlin genügt die bloße Anschuldigung, dass ein Polizeieinsatz rassistisch motiviert war. Dann müssen die Polizisten erst mal das Gegenteil nachweisen.
Dieser ganze Pseudo-Anti-Rassismus-Kampf bekommt zunehmend den Beigeschmack einer Hexenjagd. Noch vor wenigen Monaten war er groß, der „Dank an alle, die während Corona da draußen ihre Arbeit für uns tun.“
Galt und gilt der nicht auch den Polizisten? Was wäre denn hier erst los, wenn der anarchistische Traum wahr würde und es keine Polizei mehr gäbe!
Wenn niemand mehr diesen Job machen und seinen Kopf hinhalten möchte, werden die jüngsten Geschehnisse in Stuttgart zum Alltag! Deshalb sage ich DANKE an alle Polizistinnen und Polizisten, die trotz all dieser Umstände und Risiken täglich ihre Arbeit machen!

© Gmünder Tagespost 24.06.2020 22:56
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Kommentare

Ventilator

"Wenn niemand mehr diesen Job machen und seinen Kopf hinhalten möchte."

Dafür gibt es ja das Streikverbot für Beamte,nahe der Leibeigenschaft.

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