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Fast 4000 Kilometer in den Beinen

Fußball, 2. Bundesliga Zahlen und Fakten zum Aufstieg des VfB Stuttgart: Nur Pascal Stenzel steht in allen Spielen auf dem Platz. Nicolas Gonzalez ist mit 14 Treffern der beste Torschütze.
  • Der Treffsicherste: Nicolas Gonzalez erzielte 14 Saisontore und ist damit bester VfB-Torschütze. Fotos: Eibner
  • Viel Konstanz: Arminia Bielefeld löste den HSV am 15. Spieltag als Tabellenführer ab und verteidigte diesen Rang bis zum Schluss. Auch der VfB Stuttgart stand in den letzten 12 Saisonspielen 9 mal auf einem direkten Aufstiegsplatz. Grafik: Carmen Apprich

Zum Schluss ist alles gut gegangen: Der VfB Stuttgart hat sein Ziel erreicht und kehrt nach einem Jahr in der Zweitklassigkeit ins Fußball-Oberhaus zurück. Ein Blick in die Statistiken:

58 Punkte haben dem VfB Stuttgart für den direkten Aufstieg gereicht. Meister Arminia Bielefeld sammelte zehn Punkte mehr, der Dritte 1. FC Heidenheim liegt nur 3 Punkte hinter dem VfB. Zum Vergleich: In der Saison 2016/2017 sind die Stuttgarter mit 69 Punkten Zweitliga-Meister geworden, Union Berlin reichten damals 60 Punkte nur zu Platz vier.

1 VfB-Spieler verpasste kein einziges Punktspiel: Pascal Stenzel ist damit einer von 11 Zweitligaspielern, die in allen 34 Partien dabei waren. Der 24-Jährige stand insgesamt 2839 Minuten auf dem Platz. Sechsmal wurde er aus-, dreimal eingewechselt. Die weiteren VfB-Dauerbrenner: Gregor Kobel (31 Einsätze), Orel Mangala, Silas Wamangituka (je 29) sowie Gonzalo Castro und Hamadi Al Ghaddioui (je 28).

353,82 Kilometer spulte Pascal Stenzel in seinen 34 Spielen ab. Kein anderer VfB Spieler lief in der vergangenen Saison mehr. Nur ein Zweitligaspieler knackte die 400er-Marke: Marvin Wanitzek vom Karlsruher SC schaffte in 34 Partien exakt 401,67 Kilometer. Im Mannschaftsvergleich hinkt der VfB den Topteams hinterher: Während es die Stuttgarter auf eine Laufleistung von 3919,46 Kilometer gebracht haben, schafften Bielefeld (4012,97 km), der HSV (4001,05 km) und der 1. FC Heidenheim (3993,14 km) klar mehr. Schlusslicht ist der SV Sandhausen mit 3747,62 Kilometern.

5 Minuten spielte Donis Anastasios in der Saison 2019/2020. Der 23-Jährige, der bereits im September zu Stade Reims gewechselt ist, hatte damit die wenigsten Einsatzminuten beim VfB. Auf 9 Minuten hat es Luca Mack gebracht. Der Nachwuchsspieler wurde am letzten Spieltag gegen Darmstadt 98 kurz vor dem Schlusspfiff eingewechselt.

14 Saisontore erzielte Nicolas Gonzalez in 27 Spielen. Der 22-Jährige holte sich damit mit großem Vorsprung die interne Torjägerkrone. Es folgten Hamadi Al Ghaddioui (8) sowie Mario Gomez und Silas Wamangituka (je 7). Zweitliga-Torschützenkönig wurde Fabian Klos (21 Treffer) von Arminia Bielefeld.

62 Treffer schoss der VfB Stuttgart in der abgelaufenen Saison. Nur ein Team war besser: Meister Arminia Bielefeld (65). Ebenso 62 Tore erzielte der Hamburger SV. Der Dritte 1. FC Heidenheim schoss gerade einmal 45 Treffer – genauso viele wie der Absteiger SV Wehen Wiesbaden, der Sechzehnte 1. FC Nürnberg und der Fünfzehnte Karlsruher SC.

39 503 Zuschauer kamen im Schnitt zu den Heimspielen des VfB Stuttgart. Kein anderer Zweitligist lockte mehr Fans an. Es folgen der HSV (33 400), 1. FC Nürnberg (22 649) und der FC St. Pauli (22 514). Die wenigsten Zuschauer hatte der Absteiger SV Wehen Wiesbaden (3720) und der SV Sandhausen (5702). Mit eingeflossen in den Zuschauerschnitt sind übrigens auch die Geisterspiele nach der Corona-Pause.

59,40 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) betrug der Marktwert der VfB-Mannschaft in der vergangenen Runde. Wertvollster Spieler ist Orel Mangala mit einem Marktwert von 11 Millionen Euro. Es folgen Nikolas Gonzalez (7,2 Mio Euro) und Silas Wamangituka (6,3 Mio). Übrigens: Der Wert von Ex-Nationalspieler Mario Gomez betrug zum Ende seiner Karriere noch 800 000 Euro.

69 Mal sahen die Spieler des VfB Stuttgart in der Saison 2019/2020 die gelbe Karte. Die meisten Verwarnungen – nämlich 10 – kassierte Mittelfeldspieler Gonzalo Castro. Torjäger Nicolas Gonzalez sah 8 Mal Gelb, Philipp Förster 7 Mal. Nur ein Profi sah in der abgelaufenen Runde glatt Rot: Marc-Oliver Kempf. Der Kapitän flog beim 3:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC vom Platz.

© Gmünder Tagespost 29.06.2020 18:06
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