Guten Morgen

Die Guten ins Töpfchen....

Andrea Hafner über Benimm- und Daneben-Benimm-Regeln

Es soll tatsächlich Leute in Supermärkten geben, die sich ihr persönliches Erdbeerkörbchen zusammenstellen. Obwohl die Erdbeeren schon in 500-Gramm- Körbchen angeboten werden, fummeln sie sich aus verschiedenen Schalen die schönsten Erdbeeren für ihr eigenes Körbchen zusammen. Ich finde es nicht sehr fein, dass die Erdbeeren in meinem Körbchen schon durch 20 Hände und Finger gegangen sind, geprüft und gedrückt und zuletzt aussortiert wurden. Ähnlich verhält es sich mit den sogenannten Rispentomaten. In der Auslage findet man oft zahlreiche Rispen, an denen jeweils nur noch eine Tomate hängt, weil der Kunde sich von allen nur die Schönsten gepflückt haben. Ein bisschen Nachsicht unter dem Motto „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu“, wäre schön. Denn rücksichtslos ist die Pickerei in jedem Fall. Die späten Kunden sind die Verlierer im Erdbeer-Tomaten-Spiel. Guten Appetit!

© Gmünder Tagespost 04.07.2020 00:15
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Kommentare

Peter Haag

Ich kann Frau Hafner nur zustimmen. Auch ich habe dies schon erlebt und die Käufer darauf angsprochen und nur ein verdutztes Gesicht erhalten. Das schlimme war noch, dass dies direkt neben der Kasse passiert war. Die Kassiererin hat nur den Kopf geschüttelt.

Matthias Fuchs

Der Egoismus und die Dreistigkeit mancher Primaten ist wirklich grenzenlos!

Statt den Kopf zu schütteln hätte die Kassiererin den/die Marktleiter/in rufen müssen, der diesem Primaten die Grundregeln des Anstands nachträglich beibringt, wenn es schon dessen Eltern offensichtlich versäumt haben!

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