Berufsunfähig – und dann?

Eine Umfrage zeigt: Angst vor Arbeitsunfähigkeit dominiert bei Berufstätigen alle Sorgen.
  • Vielen Berufstätigen bereitet eine mögliche Arbeitsunfähigkeit Sorgen.    Foto: Andrey/ stock.adobe.com/Gothaer AG/akz-o

Die große Mehrheit der Deutschen sorgt sich um die eigene Arbeitskraft. Zu diesem Ergebnis kam das Meinungsforschungsinstitut forsa. Viele Bürger bewegt die Sorge, dass sie ihren Beruf wegen Krankheit oder Überforderung eines Tages nicht mehr richtig ausüben können.

Die Studie erfolgte im Auftrag der Gothaer Versicherung. Das Ergebnis ist eindeutig: Insgesamt 67 Prozent befürchten, ihren Beruf wegen Krankheit oder Überforderung nicht mehr richtig ausüben zu können. 56 Prozent der Befragten befürchten, dass ihre Rente oder ihre Rücklagen im Alter nicht zum Leben reichen, 51 Prozent der Befragten macht der mögliche Verlust eines Angehörigen Sorgen.

Angst vor Arbeitsunfähigkeit ist groß

In Sachen Arbeitsunfähigkeit, ausgelöst durch Krankheit oder Überforderung, haben 68 Prozent der Frauen besonders ausgeprägte Ängste. Bei Männern sind diese Befürchtungen mit insgesamt 49 Prozent, aufgeteilt in Krankheit (30 Prozent) und Überforderung (19 Prozent), deutlich geringer ausgeprägt. Auch um den Lebensstandard im Alter machen sich Frauen mehr Gedanken: 64 Prozent der befragten Frauen haben die Befürchtung, dass die Rente oder Rücklagen im Alter nicht ausreichen. Bei den Männern sind es mit 49 Prozent deutlich weniger.

Arbeitsplatzverlust weniger gefürchtet als der Verlust des Autos

Wenig Sorgen bereitet den Befragten ein möglicher Verlust des Arbeitsplatzes, nur 16 Prozent haben hier sehr große Sorgen. Da ist die Angst, dass man sich das Auto nicht mehr leisten kann, noch etwas ausgeprägter – hier machen sich 20 Prozent der Befragten sehr große Sorgen. Dabei sind Frauen mit 21 Prozent stärker als der Durchschnitt vertreten. Der drohende Verlust des Partners wegen einer möglichen Trennung lässt die Befragten dagegen ziemlich kalt: 88 Prozent machen sich hierüber keine Sorgen.

„Die Ergebnisse zeigen, dass der mögliche Verlust der Arbeitskraft ein großes Thema ist“, stellt Maike Gruhn, Leiterin Innovationsmanagement bei der Gothaer Lebensversicherung, fest. „Bisher ist die Absicherung oft aus Kostengründen gescheitert. Wir haben jetzt ein Konzept zur Arbeitskraftabsicherung entwickelt, das für alle Zielgruppen einen bezahlbaren Schutz ermöglicht.“ Unter dem Stichwort Grundfähigkeitsversicherung gibt es auf der Internetseite der Gothaer weitere Informationen zu diesem Thema. akz-o

© Gmünder Tagespost 10.07.2020 16:01
292 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy