Lesermeinungen

Zum Polizeibericht „Radler fährt Hund an“, erschienen in der GT am Dienstag, 4. August:

Chaoten auf zwei Rädern. Sie glauben, sich alles erlauben zu können. In meinen Augen ist das Fahrerflucht. Der Hund bedeutet dem Besitzer bestimmt sehr viel. (Wie geht es ihm?)
Was machen diese Chaoten, wenn der Hund ein Kleinkind ist? Auch abhauen? Mein Vorschlag: Jedem Fahrrad ein Nummernschild wie Mofa und Roller.

© Gmünder Tagespost 06.08.2020 21:19
1611 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

In my humble opinion

Lassen Sie mich mal etwas sticheln:

Ein Kennzeichen hilft für Vergehen im fließenden Verkehr nicht unbedingt, denn da gilt nicht die Halter-, sondern die Verursacherhaftung. Solange Sie nicht den Radfahrer, die Rad fahrende Person (m/w/d) selber benennen können - woher sollte der durch ein Kennzeichen festgestellte Halter denn wissen, an wen er sein Fahrrad ausgeliehen hat, ob nun der oder wer da sonst im aktuellen Fall damit gefahren ist?

Dieter Ziesel

Vorneweg: nicht alle Radfahrer sind Chaoten, genausowenig wie alle Autofahrer, Fußgänger, Rollerfahrer, Hundehalter etc. Solche Verallgemeinerungen sind nicht angebracht und entbehren jeglicher Sachlichkeit. Ja, der Radfahrer hat sich falsch verhalten und das gehört bestraft, keine Frage. Aber deshalb alle Radfahrer als Chaoten zu bezeichnen geht eindeutig zu weit. Ich bin häufig walken und auch radfahren und einige wenige Hundehalter lassen ihre Vierbeiner einfach ohne Leine oder an der langen Leine laufen und kommen dann auf mich zu. Die Aussage "der macht nichts" beruhigt mich da nicht. Aber deshalb sind nicht alle Hundehalter rücksichtslos, ebeso wie DIE Radfahrer nicht alle Chaoten sind.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy