Mehr als eine halbe Million Mal gebaut

Der Ford 20m gehört in der XL-Ausführung um 1970 zum Hingucker. Er zählt zur Oberen Mittelklasse und setzt sich auch wegen der Fahrleistungen deutlich vom schwächeren Bruder 17 m ab. 90 PS verhelfen dem Auto zu 160 km/h Höchstgeschwindigkeit. Vor 50 Jahren zählt man damit zu den Schnellen auf den Autobahn.

Das „m“ in der Typenbezeichnung steht für Meisterklasse und wurde gewählt, weil das ganze Wort bereits vom Autohersteller DKW besetzt war. Der interne Begriff P7 bedeutet, es ist sie siebte neue Autokonstruktion von Ford Köln nach dem Krieg. Die m-Reihe endet bei Ford mit dieser Serie. Der 20m wird 1972 vom Ford Granada abgelöst.

Der 20m und die baugleichen Autos mit unterschiedlicher Motorisierung (17m bis 26m) wurde 567 000 Mal gebaut. Die Montagewerke standen in Köln und im belgischen Genk.

Der Neupreis für einen Ford 20m betrug im ersten Baujahr 7800 Mark. Das Einstiegsmodell 17m gab es schon für 6200 Mark und war auch deshalb am häufigsten vertreten.

© Gmünder Tagespost 08.08.2020 16:11
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