Diese Regeln gelten in Gmünd bei Beerdigungen

Corona Die Gmünder Stadtverwaltung stellt neue Auflagen zum Schutz vor einer Covid-19-Infektion vor.

Schwäbisch Gmünd. Die Gmünder Stadtverwaltung erlässt neue Rahmenbedingungen zur Corona-Prävention bei Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten.

  • Bis zu 50 Teilnehmer: Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete auf Friedhöfen in Gmünd sind bis zum 31. Oktober 2020 mit bis zu 50 Teilnehmern nach den Regeln der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zulässig, wobei alle Teilnehmenden gezählt werden, gleich ob Geistliche, Musiker, Gäste oder andere Anwesende.
  • Mehr als 50 Teilnehmer: Für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete auf Friedhöfen in Gmünd mit mehr als 50 Teilnehmern, wobei alle Teilnehmenden gezählt werden, gleich ob Geistliche, Musiker, Gäste oder andere, gilt bis zum 31. Oktober 2020 Folgendes: Alle Teilnehmenden haben während der gesamten Veranstaltung eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Pflicht gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren, Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist und wenn ein gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist. Sie gilt auch nicht für Geistliche, Bestattungspersonal, Trauerredner, Sänger und Musiker. Das Tragen und Berühren des Sarges oder der Urne ist einer Höchstzahl von acht Personen erlaubt. Es sind gemäß den nachfolgenden Regelungen Daten zu verarbeiten und Teilnahmeverbote auszusprechen: Veranstalter von Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete haben Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse aller Anwesenden zu erheben und zu speichern. Wer die Erhebung seiner Kontaktdaten verweigert oder erkennbar falsche oder unvollständige Angaben macht, ist von dem Veranstalter von der Bestattung, Urnenbeisetzung oder Totengebet auszuschließen. Die Daten sind für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und sodann zu löschen. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen. Die Daten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig.
© Gmünder Tagespost 10.08.2020 16:54
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