Vidal grätscht schon vor dem Anpfiff

Jetzt startet auch der FC Bayern München gegen Barcelona in das Finalturnier der Königsklasse in Lissabon.
  • Barcelonas Kampfmaschine Arturo Vidal spukt große Töne. Foto: Rafael Marchante/afp
Der ehemalige Bayern-Profi Arturo Vidal vom FC Barcelona hat vor dem Champions-League-Duell mit seinem Ex-Klub eine Kampfansage geäußert. „Die Bayern haben großes Selbstbewusstsein. Sie haben in dieser Saison schon zwei Titel gewonnen. Aber morgen spielen sie nicht gegen einen Bundesliga-Gegner, sondern gegen den FC Barcelona“, sagte der 33 Jahre alte Chilene am Donnerstag bei einer virtuellen Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining der Katalanen im Estádio da Luz in Lissabon.

Für Vidal, der von 2015 bis 2018 das Bayern-Trikot trug und früher auch für Bayer Leverkusen in der Fußball-Bundesliga aktiv war, hat Barcelona „die beste Mannschaft der Welt“. Er hoffe, dass man das an diesem Freitag (21 Uhr/Sky) in dem Viertelfinale im zuschauerfreien Stadion auch zeigen könne. „Es ist das wichtigste Spiel der Saison. Wir hoffen doch sehr, dass wir sehr weit kommen in diesem Turnier. Wir kennen Bayern. Es wird ein schönes, ein spannendes Spiel. Wir wissen, was zu tun ist“, sagte Vidal, der für die Startelf nicht gesetzt ist.

Ein Vergleich der Topstürmer Robert Lewandowski und Lionel Messi sei schwierig, meinte Vidal: „Lewandowski ist ein fantastischer Stürmer. Er ist sehr gefährlich vor dem Tor. Es wird schwierig, ihn zu decken“, sagte er über Bayerns Mittelstürmer. Sein Teamkollege Messi aus Argentinien sei jedoch „von einem anderen Planeten“ – und damit noch besser.

Als Joker könnte bei Barcelona der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembelé zum Einsatz kommen, wie Trainer Quique Setién berichtete. Der 23 Jahre alte Außenstürmer hat nach einem Muskelbündelriss fast neun Monate nicht mehr für Barcelona gespielt. Dembelé könne „vielleicht ein paar Minuten“ spielen, sagte Setién. Er sieht sein Team bereit gegen einen Gegner, dessen Qualitäten er keinesfalls kleinreden wolle. „Wir sind gut vorbereitet. Wir haben gut gearbeitet.“ dpa
© Südwest Presse 14.08.2020 07:45
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