Alfdorf bietet allen eine große Vielfalt

Das landschaftlich abwechslungsreiche Gemeindegebiet im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald lädt zum Wandern und zur Erholung ein. Doch Alfdorf kann seinen Bewohnern auch eine gute Infrastruktur von der Kinderbetreuung bis zur Nahversorgung bieten.
  • Historisch: Das alte Rathaus von Alfdorf. Foto: jan
  • Modern: Das neue Rathaus von Alfdorf. Foto: jan
  • An der Werkrealschule Schlossgartenschule wird zur Digitalisierung der Medienentwicklungsplan umgesetzt. Foto: jan
  • Bürgermeister Ronald Krötz schätzt den Zusammenhalt der Alfdorfer Bürgerschaft. Symbolisch sind die Buchstaben „MITEINANDER“ im Ort, die individuell von den Alfdorfern gestaltet wurden. Foto: jan

Alfdorf. Eingebettet im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, besteht Alfdorf aus einem Kernort und über 60 Teilorten, Gehöften und Weilern. Rund 7200 Einwohner genießen die Balance zwischen Geschäftigkeit und Freizeitvergnügen. Denn während gewerbliche und industrielle Großunternehmen sich zu den vielen klein- und mittelständischen Betrieben gesellen, und somit viele Arbeitsplätze am Ort bieten.

Es gibt auch eine andere Seite: Die hohe Lebensqualität im Freizeitbereich. Dies, so stellt Bürgermeister Ronald Krötz fest, habe sich auch in der Corona-Hochzeit gezeigt. Denn die Menschen haben ihr Heil in der Natur gesucht – und gefunden. Etwa auf den Mühlenwanderwegen, die zu einem historischen Spaziergang für alle Generationen locken. „Mich faszinieren vor allem die Seen“, gibt Krötz, der im April die Nachfolge von Michael Segan antrat, preis.

Was Alfdorf ausmacht? Unter anderem die vielen Dorfgemeinschaften. „Ich schätze deren Offenheit gegenüber Neubürgern und ihre Feste. Das ist wie Urlaub hier“, schildert Krötz, der vor wenigen Monaten selbst herzog und somit ebenfalls ein Neubürger ist.

Vor allem die bestens vorhandene Infrastruktur liegt dem Bürgermeister am Herzen. Hierbei zählt er neben den Lebensmittelmärkten auch sogleich Arztpraxen, Apotheke oder auch die charmanten Dorfläden in ihrer Vielfalt auf. „Da darf nichts wegbrechen.“ Hinzu kommen die insgesamt neun Kinderbetreuungseinrichtungen sowohl im Hauptort als auch in den Teilorten. „Kurze Beine, kurze Wege“, argumentiert Krötz.

Hinzu gesellt sich noch eine TIGER-Gruppe vom Tagesmütterverein. Zudem gibt‘s die Schlossgartenschule als Werkrealschule, deren Digitalisierung als wichtiges Modul angetrieben wird. „Der Medienentwicklungsplan ist zwischenzeitlich genehmigt“, freut sich Krötz. Eine weitere Grundschule gibt es in Pfahlbronn und im Hellershof. Letztere hat ein Alleinstellungsmerkmal, denn diese kleine Schule wird gemeinsam mit den Nachbarkommunen Kaisersbach und Gschwend, von der Kommune Alfdorf getragen.

Große Investitionen

Die größte Investition ist aktuell der Neubau der Ballspielhalle sowie die Generalsanierung der Sporthalle. Über zehn Millionen Euro werden hier investiert. Aber es gibt noch weitere Aufgaben: Breitbandausbau forcieren, Baulücken erschließen, sofern die privaten Besitzer zum Verkauf des Grundes bereit sind, Fahrradweg-Lückenschluss im Sandland oder auch die Sanierung und Nutzung des einstigen Rathauses im größten Teilort Pfahlbronn. Gemeinsam mit der Bürgerschaft will der Bürgermeister hier mittelfristig ein Nutzungskonzept erarbeiten. Zumal das öffentliche Gebäude bereits jetzt von Vereinen und Institutionen genutzt wird.

Die Aufgaben gehen also auch in den kommenden Jahren nicht aus. Und ebenfalls ein Millionenprojekt ist in der Endbauphase angelangt: Die Erweiterung der Sammelkläranlage kann im Oktober eingeweiht werden. jan

Trotz Sanierungsarbeiten und Sperrungen an der Hauptstraße sind die Geschäfte in Alfdorf aus Richtung Schwäbisch Gmünd weiterhin sehr gut erreichbar. Zudem bieten die Geschäfte ausreichend Parkplätze direkt vor den Läden.

© Gmünder Tagespost 11.09.2020 15:32
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