Leserbeitrag von In my humble opinion

BUND unterstützt Tunneldemo ( P-GT vom 16. September 2020, S. 11 )

>BUND unterstützt Tunneldemo< - was anderes hätte mich aber auch sehr verwundert, wo doch viele Aktionen des BUNDes mehr 'Aktion' als zur Lösung des Problems hilfreich sind.

In Bezug auf die 2-stündige Sperrung für eine 'Tunneldemo' ( soll wohl 'Fahrraddemo' heißen ) als Argument 'und es gab 81 Sperrungen im letzten Jahr, da macht eine mehr auch nichts mehr aus' ) anzuführen, frage ich: "Wenn da schon 81 Zigarettenkippen auf dem letzten Kilometer liegen, kann ich doch meine noch dazu schmeißen, oder?"
Und alle Pseudoerklärungen, was der Tunnel oder wem er ( nur ) nützlich sei und weswegen man ruhig den Tunnel sperren und dort fahrradeln möge, sind derart lächerliche Begründungen, dass beinahe fremdschämen angesagt ist.

'Aktion' hin, Aktion her, ich bitte um eine nachvollziehbare und logische Erklärung, wie diese Sperrung des Gmünder Tunnels und die Fahrraddurchfahrt zur Lösung der Probleme aus unserem CO2-Ausstoß aus fossilen Quellen beitragen kann.

© In my humble opinion 16.09.2020 16:26
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Kommentare

StenA

@ In my humble opinion:

So ganz grundsätzlich haben Sie aber schon verstanden, was eine Demonstration ist, oder?

Dann müsste Ihnen ja klar sein, dass Demonstrationen Probleme nicht lösen, sondern auf diese aufmerksam machen sollen.

StenA

In my humble opinion schrieb am 18.09.2020 um 14:24

Ja klar, das ist die 'neue deutsche Welle', laut deklamierend mit dem Finger auf einen Missstand zeigen - aber keine Vorschläge, keine sinnvollen Beiträge, um den Missstand zu beseitigen, das 'darüber reden' war ja schon genug Arbeit.

Kein Ahnung, was Sie mit "neue deutsche Welle" meinen. Für mich ist Demonstrieren ein demokratisches Grundrecht. Das steht einem auch zu, wenn man nicht VWL, Klimawissenschaften, Jura und weiß ich was alles Studiert hat.

Der Vorwurf, fff hätte keine Vorschläge und keine sinnvollen Beiträge offenbart lediglich, dass Sie sich kaum mit der Bewegung beschäftigt haben und recht schlecht Informiert sind - aber schonmal kräftig meckern. Ist das diese "neue deutsche Welle"?

In my humble opinion

StenA schrieb am 18.09.2020 um 07:29...
Dann müsste Ihnen ja klar sein, dass Demonstrationen Probleme nicht lösen, sondern auf diese aufmerksam machen sollen.

Ja klar, das ist die 'neue deutsche Welle', laut deklamierend mit dem Finger auf einen Missstand zeigen - aber keine Vorschläge, keine sinnvollen Beiträge, um den Missstand zu beseitigen, das 'darüber reden' war ja schon genug Arbeit. Und um das Elend bei dieser Art 'Demonstration' in einem anderen Bild darzustellen:

Um zu 'demonstrieren', dass ein scharfes Messer gefährlich ist, schneide ich mir erst mal tief in die Fingerkuppe. Verpflastern sollen dann andere.

In my humble opinion

StenA schrieb am 18.09.2020 um 14:18

Kein Ahnung, ...

... und davon viel?

Abgesehen davon, dass die 'Vorschläge' von 'fff' absolut nichts mit der Tunnelsperrung zu tun haben, könnten Sie die Vorschläge denn bitte nennen, die Vorschläge, die technisch und praktisch umsetzbar sind, die Vorschläge, die nicht nur einfach Forderungen ( "Abschalten!" ) sind.
Und das scheinbare gute Argument ( "Für mich ist Demonstrieren ein demokratisches Grundrecht." )  ... Niemand hindert Sie an der Teilnahme einer genehmigten Demonstration, ich komme auch germne mit, wenn's denn hilft, ich habe aber neulich schon geschrieben, dass nicht alles, was "MEIN RECHT" ist, in seiner Ausführung auch sinnvoll ist. Nochmal, welchen Fortschritt macht die Abkehr vom fossilen CO2 dadurch, dass man durch den Tunnel radelt und den Verkehr in der Stadt in den Stau zwingt?

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