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Vorbildliche Bildungsakademien der Handwerkskammer Ulm

Qualifizierungspfade im Handwerk – ein einfacher Weg, um glücklich zu werden.
  • Bildungsakademie (BIA) der Handwerkskammer Ulm bietet unter anderem den „Airbrushtechnik im Handwerk“ an. Foto: HWK Ulm

Ulm. Nach der Ausbildung ein paar Jahre arbeiten und dann den Techniker oder Meister machen, das ist eine gute Möglichkeit, sich im Handwerk erfolgreich weiterzubilden. Vielleicht mit dem Ziel, sein eigener Chef zu werden oder eine leitende Stellung einzunehmen. Für den gelungen Qualifizierungspfad im Handwerk gibt es viele Varianten. Drei davon stellen wir im Rahmen der Bildungsakademien (BIA) der Handwerkskammer Ulm kurz vor.

Außergewöhnliche Angebote

Ulm oder Bochum? Nur an diesen beiden BIAs in Deutschland gibt es einen Fachlehrgang für Airbrushtechnik im Handwerk. Außergewöhnlich. „Mit den Händen, kreativ, handwerklich und künstlerisch zu arbeiten, hat mich schon immer brennend interessiert“, sagt Melanie Lehle, 36 Jahre, aus Geislingen-Türkheim, die den Kurs an der BIA Ulm besucht. Melanie Lehle ist in der Airbrush-Technik bereits so gut, dass sie als freiberufliche Künstlerin ihre Gemälde und kunstvoll gestaltete Christbaumkugeln anbieten kann. An der BIA-Ulm sind unter den langjährigen Dozenten Laila und Michael Witti (Witti-Design) auch bei diesem Kurs famose Kunstwerke entstanden.

Der etwas andere Farbton

Mit ganz anderen Farben arbeiten die Teilnehmer der Meistervorbereitungskurse im fachpraktischen Teil 1 beziehungsweise fachtheoretischen Teil 2 bei den Malern und Lackierern. „Die Weiterbildung zum Meister bietet viele attraktive berufliche Chancen – ob man sich selbstständig machen will oder eine leitende Position anstrebt“, sagt Gerlinde Espig, Fachbereichsleiterin Fort- und Weiterbildung/Meisterschulen an der Bildungsakademie Ulm. Dazu kommt, dass die Meister in den Betrieben auch für die Ausbildung zuständig sind – eine hohe Verantwortung, aber auch ein enormer Vorteil: der Betrieb zieht sich seine eigenen Nachwuchs-Fachkräfte heran.

Karriere im Handwerk

Noch einen Titel obendrauf gesattelt: Es gibt dafür zum Beispiel den „Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung HwO“ als „Master Professional in der Betriebswirtschaft“, ein Abschluss, der nach einer kaufmännischen Aufstiegsfortbildung vergeben werden kann. Dieses Kompaktseminar besteht aus dem sogenannten „Blended Learning“, einem integrierten Lernprogramm, das aus Präsenztagen, Online-Inhalten und Studium von zu Hause aus besteht.

Mit dem „Geprüften Betriebswirt (HwO)“ hat der Absolvent die höchste Qualifikationsebene im Bereich der Unternehmensführung erreicht und damit der oberste Baustein für eine betriebswirtschaftliche Karriereplanung – also ran an die Betriebsleitung in den großen Handwerksbetrieben. „Ich übernehme bald in fünfter Generation den elterlichen Betrieb und erhalte mit dem Betriebswirt fundiertes Wissen in vielen wichtigen Themen rund um die BWL“, sagt Felix Fiederer, 25 Jahre, Flaschner aus Ravensburg. „Für die Leitung eines Betriebs ist das umfassende Wissen durch den Betriebswirt enorm wichtig, die Bereiche Personal- und Innovationsmanagement find ich dabei besonders spannend“, betont Kerstin Straub von der Becker GmbH in Aalen, einem Betrieb aus dem Bereich Sanität-Heizung-Klima.

Wen wundert‘s, dass auch bei einem samstäglichen Besuch der Seminare an der BIA Ulm eine gute Stimmung herrscht. „Die Absolventen sind fokussiert, sie wollen etwas in ihrem Gewerk erreichen. Wir bieten ihnen mit modernsten Schulungsräumen und Werkstätten die besten Voraussetzungen dafür“, sagt Gerlinde Espig. Erst im Juni 2019 sind neue Hallen und Werkstätten an der BIA in Ulm eingeweiht worden. Die Handwerkskammer Ulm unterhält aber auch in Schwäbisch Gmünd entsprechende Schulungsräume.

www.hwk-ulm.de/seminare

© Gmünder Tagespost 18.09.2020 14:54
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