Weniger Fahrspuren um die Aalener Innenstadt?

Ein Kommentar aus dem E-Mail-Newsletter der Redaktion der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost

  • Die Stuttgarter Straße war vor rund 20 Jahren mal Bundesstraße durch Aalen - das sieht man ihr heute noch immer an. (Foto: opo)

Aalen

Wie geht es weiter in Aalen mit den Straßen rund um die Innenstadt? Der Wille ist da – aber gelingt der große Wurf einer gelungenen Umsetzung? Vergangene Woche haben wir über den Altstadtring für Fahrradfahrer berichtet – knapp 700 Maßnahmen insgesamt umfasst das Radverkehrskonzept in Aalen. Heute geht’s um die Neugestaltung der Stuttgarter Straße. Also um den Bereich zwischen Amtsgericht und Friedrichstraße. Der Raum zwischen Rathaus und Landratsamt hat immer noch mehr oder weniger den Charme der alten B29 – die es in Aalen seit 2001 nicht mehr gibt. Viel passiert ist dort in den letzten 20 Jahren – bis auf einen etwas unmotiviert wirkenden Parkstreifen – nicht. (Notabene: Radfahrer teilen sich dort bislang ihren Weg mit den Fußgängern.)

Jetzt ist das Thema also wieder auf der Agenda und gleich drei Büros haben Ideen entwickelt, über die Cordula Weinke berichtet. Temporeduzierung, Neugestaltung der Übergänge, Reduzierung der Fahrspuren – um nur ein paar zu nennen. Unklar, wohin sich der bisherige Verkehr dann bewegen soll. Vielleicht liegt es aber auch nur an der oft so unglücklichen Ampelschaltung, dass es sich dort mehr staut, als nötig. Schaut man sich den Verkehr im Nördlichen Stadtgraben an, könnte man eine Ahnung bekommen, wohin ein Rückbau führt: Die Bahnhofstraße wurde im Bereich des ZOB für den Verkehr erfolgreich unterbrochen – jetzt teilen sich die Autos eben über die Weidenfelder und Curfeßstraße die schmalen Straßen mit Schulkindern, Senioren, Radfahrern, Bussen und Flaneuren zwischen Mercatura und Kubus.

Wir beobachten gespannt, wie das Thema Altstadtring weiterentwickelt wird und verweisen dazu auf ein Zitat von Oberbürgermeister Thilo Rentschler in der entsprechenden Sitzung: „Gut Ding will Weile haben.“

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© Gmünder Tagespost 22.09.2020 09:55
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