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Nebel – Gefahr im Herbst

Auf die Lichtassistenten moderner Fahrzeuge kann man sich bei schlechter Witterung nicht verlassen.
  • Das Abblendlicht schalten Autofahrer bei Nebel besser selbst ein, ohne sich auf die Lichtautomatik zu verlassen. Foto: Bernd Thissen/dpa

Wer tagsüber bei herbstlichem Schmuddelwetter mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich nicht auf das automatische Abblendlicht moderner Modelle verlassen, sondern das Abblendlicht besser selbst einschalten.

Bei Nebel, Regen oder Schnee sind viele Autofahrer nur mit dem Tagfahrlicht unterwegs und schlecht erkennbar, warnen Unfallforscher der Expertenorganisation Dekra. Der Grund: Die Automatik kann nur zwischen dunkel und hell unterscheiden. Sie erkennt aber nicht, wenn am Tag schlechte Sicht herrscht.

In solchen Fällen gelte jedoch auch am Tag die Pflicht, mit Abblendlicht zu fahren, erklären die Dekra-Experten. Dann dürfen auch die Nebelzusatzscheinwerfer eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchten hingegen dürfen nur benutzt werden, wenn die Sichtweite durch Nebel – und nur durch Nebel! – bei unter 50 Metern liegt.

Die Geschwindigkeit sollte bei widrigen Witterungsverhältnissen reduziert werden. Liegt die Sicht bei unter 50 Metern – also in der Regel dem Abstand der Leitpfosten – dürfen höchstens 50 km/h gefahren werden. Bei dichterem Nebel kann ein Tempo mit 30 km/h schon zu viel sein. Denn Abstände und Geschwindigkeit lassen sich bei Nebel kaum einschätzen, warnt die Dekra. dpa

© Gmünder Tagespost 25.09.2020 16:37
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