Lesermeinung

Zum Titelfoto „Hunde gegen das Virus“ vom 23. September:

Wäre der 1. April gewesen, so hätte es mir noch ein Schmunzeln entlockt. Die Corona- Schnüffelhunde wollen wohl dem schlechten PCR-Test (...) auf die Beine helfen? Ist es da doch nicht gleich viel billiger, eine Münze zu werfen? Oder geht jetzt schon den übereifrigen Maskenträgern, bei vermindertem Sauerstoffgehalt und überhöhtem CO2-Gehalt der eingeatmeten Luft, der Verstand verloren?

Aalen

© Gmünder Tagespost 25.09.2020 19:41
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Kommentare

Telegrafenamt

Si tacuisses…

In my humble opinion

Telegrafenamt schrieb am 25.09.2020 um 19:57

Si tacuisses…

Ja, schon, aber man sollte den Verfasser des Leserbriefes nicht unwissend lassen:

Schon zu Zeiten des Hippokrates war es üblich, dass die Ärzte den Menschen, seinen Atem und auch seinen Urin 'beschnüffelten', weil sich auch aus der Veränderung der Körpergerüche  Rückschlüsse auf die Krankheit ziehen lassen. Wer mal Spargel gegessen hat, hat vielleicht schon mal eine solche Geruchsveränderung an sich selbst bemerkt.

Hunde haben ein deutlich besseres Geruchsvermögen als Menschen und so werden manchmal speziell trainierte Hunde in der Krebsfrüherkennung eingesetzt.

Der Einsatz von Hunden bei der Früherkennung von Covid-19 ist zunächst verblüffend, wenn es aber hinreichend genau ist, wäre das zum Beispiel eine Möglichkeit, eine preiswerte Schnell-Frühbestimmung zu etablieren. Und nun träume ich mal:

Wenn die Hunde Covid-19 schnüffeln können, ist das real, da werden also irgendwelche speziellen Moleküle abgegeben und vielleicht kann man dann auch einen Chemo-Chip entwickeln, der 'im Vorbeigehen' eine ( symptomlose ) Erkrankung feststellen kann.

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