Leserbeitrag von Martin Natter

Was kommt nach morgen ?!

Ich weiß es nicht. Und ja,ich stell mir die Frage jeden Tag.

Wenn ich könnte würd ich die Zeit zurückdrehen, was aber nunmal nicht geht. Stellen wir uns mal vor,wir leben jetzt im Jahr 1985. Tolle Musik,coole Klamotten,vieles bunt gemischt, Wirtschaft,Job,Leben,.. alles supi.

Ich denke das war eine hammergeile Zeit, auch wenn ich da noch ein kleiner Pimpf war.

Und von Jahr zu Jahr wurde alles immer besser. Heute,35 Jahre später.

Nur noch Einschränkungen von vorne bis hinten. Du mußt funktionieren, und wenn Du nicht am Rad mitdrehst bist Du weg. Politik,Klima,Gesetze,..noch und nöcher. Man muß bald bei jedem Handeln überlegen, darf ich das,ist das in Ordnung, werde ich gefilmt und beobachtet. Hab ich genug Abstand,hab ich eine Maske auf,bin ich gesund. Wo darf ich in Urlaub. Darf ich Spaß haben. Wen darf ich in den Arm nehmen. Mit wem darf ich an einem Tisch sitzen.

Darf ich tanzen,darf ich lachen,darf ich lustig sein. Darf ich leben.

Wir schreiben das Jahr 2020.

Glaub mir,Du willst nicht wissen was die nächsten Jahre auf uns zukommt.

Mein Gefühl sagt mir nichts gutes. Ich frag mich,was passieren muß, dass wir wieder so leben können wir vor 35 Jahren,denn das jetzt und heute will ich nicht.

In diesem Sinne,

versuch das Beste aus allem zu machen, so weit es irgendwie geht, wenn es geht.

© Martin Natter 26.09.2020 00:15
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Kommentare

Monika Benninger-Köder

Wissen Sie, was 1985 tatsächlich besser war? Dass es kein Internet gab, keine Smartphones, kein Social Media, in denen sich JEDER Hinz und Kunz, jeder Besserwisser, Nörgler, Berufspessimist, Pseudo-Weltverbesserer zum Informationsfachmann und Superjournalisten aufspielte. Normalerweise gehört unter Strafe gestellt, was manche mit ihrem Smartphone verbrechen - und damit meine ich nicht nur die Charakterlosen, die auf jeden Unfall und jede Schlägerei draufhalten.

DAS nervt mich so richtig. Und an allem sind immer "die da oben" und "die anderen" Schuld, man findet immer einen Schuldigen für seine persönliche Unzufriedenheit - spätestens im www.

Mein Vater, Jahrgang 1919, Kriegsteilnehmer und Heimatvertriebener, der wirkliches Elend erlebte, sagte immer: "Wenn die Leute weniger über andere jammern und sich mehr um ihren eigenen Kram kümmern würden, ginge es allen besser". Er hatte sooo Recht.

Ich mag die Folgen und das Drumherum um Corona auch nicht; ich mecker mal kräftig und gut - ich bin weder panisch noch leichtsinnig - ansonsten arrangiere ich mich und mir gehts gut.  Was will ich denn mehr ?? 

PS: Es ist übrigens erwiesen, dass Berufspessimisten eine messbar verkürzte Lebenserwartung haben.....passiert mir sicher nicht ;-)

Häberle & Pfleiderer

Monika Benninger-Köder schrieb am 26.09.2020 um 09:42

Wissen Sie, was 1985 tatsächlich besser war? Dass es kein Internet gab, keine Smartphones, kein Social Media, in denen sich JEDER Hinz und Kunz, jeder Besserwisser, Nörgler, Berufspessimist, Pseudo-Weltverbesserer zum Informationsfachmann und Superjournalisten aufspielte. Normalerweise gehört unter Strafe gestellt, was manche mit ihrem Smartphone verbrechen - und damit meine ich nicht nur die Charakterlosen, die auf jeden Unfall und jede Schlägerei draufhalten.

DAS nervt mich so richtig. Und an allem sind immer "die da oben" und "die anderen" Schuld, man findet immer einen Schuldigen für seine persönliche Unzufriedenheit - spätestens im www.

Mein Vater, Jahrgang 1919, Kriegsteilnehmer und Heimatvertriebener, der wirkliches Elend erlebte, sagte immer: "Wenn die Leute weniger über andere jammern und sich mehr um ihren eigenen Kram kümmern würden, ginge es allen besser". Er hatte sooo Recht.

Ich mag die Folgen und das Drumherum um Corona auch nicht; ich mecker mal kräftig und gut - ich bin weder panisch noch leichtsinnig - ansonsten arrangiere ich mich und mir gehts gut.  Was will ich denn mehr ?? 

PS: Es ist übrigens erwiesen, dass Berufspessimisten eine messbar verkürzte Lebenserwartung haben.....passiert mir sicher nicht ;-)

und es gibt zu viele Autos, Raser und Krachmacher auf der Welt, nicht nur die Smartphone Generation zerstört die Menschlichkeit, bei allen unseren Errungenschaften und Entwicklungen, kommt es doch auch auf den Nutzer an, ob er hier bewusst oder gedankenlos damit umgeht *  leider sind auch solche Leute vermehrt unter den Demonstranten zu finden, welche gegen Alles und Nichts sind * 

Gute Besserung *

Karin Hofmann

Monika Benninger-Köder schrieb am 26.09.2020 um 09:42

Wissen Sie, was 1985 tatsächlich besser war? Dass es kein Internet gab, keine Smartphones, kein Social Media, 

Hallo Frau Benninger-Köder,

...aber trotzdem benutzen sie es! In diesem Fall zum Schreiben Ihrer Lesermeinung. Sie konnten sich ausdrücken, Ihre Meinung sagen. Im Falle eines Unfalls mit dem Auto können Sie vom Smartphone aus den ADAC oder den Rettungsdienst verständigen.

Sind doch alles ganz gute Sachen und können sogar Leben retten.  

Monika Benninger-Köder

Karin Hofmann schrieb am 26.09.2020 um 14:31

Hallo Frau Benninger-Köder,

...aber trotzdem benutzen sie es! In diesem Fall zum Schreiben Ihrer Lesermeinung. Sie konnten sich ausdrücken, Ihre Meinung sagen. Im Falle eines Unfalls mit dem Auto können Sie vom Smartphone aus den ADAC oder den Rettungsdienst verständigen.

Sind doch alles ganz gute Sachen und können sogar Leben retten.  

Es kommt immer auf das WIE an - da ich im Rahmen der Papierreduzierung keinerlei gedruckte Zeitungen mehr habe, ist Schwäpo online meine Tageszeitung. Stimmt, ich nutze anderes auch, um mich zu informieren - aber - die inflationäre Überschüttung mit oft offensichtlichen Falschinformationen ist für jemand, der nicht selektieren kann, eine Katastrophe. Fast täglich hab ich mit Menschen zu tun, die NUR NOCH nach den früheren Zeiten jammern und wie schlimm alles heute ist und die tatasächlich ihre Kinder und Enkel bedauern, was auf sie zukäme. Die von den sich manchmal überschlagenden Coronameldungen verunsichert, verängstigt, ja panisch sind mit Zukunftsängsten ohne Ende.  Die unheilschwangeren düsteren Voraussagen verkaufen sich in der Presse einfach besser als vielleicht mal eine etwas optimistische Sicht der Dinge. Wo soll das hinführen? Früher gab es nur DIE  Billigzeitung für's Reißerische, heute gibt es zig Quellen, "man" ist offenbar  heute auch nicht mehr so belastbar wie früher und glaubt auch schneller was - kommt mir so vor. Ich ziehe mir meine Informationen raus, wann und wie ich es möchte und schalte dann meinen PC einfach wieder ab bzw. nutze ihn lieber für schönere Dinge. Ich brauche das nicht mal jeden Tag. Leider können das nicht alle. Ich richte mir mein Leben so ein, wie ich es möchte und schiele ganz sicher nicht nur nach dem, was  doch alles schlecht ist.....und wer daran schuld sein könnte. Hilfe holen konnte man tatsächlich früher auch ohne Handy - habe ich selber zweimal praktiziert, einmal an der Notrufsäule auf der Autobahn und einmal, indem ich einfach Leute rausklingelte ;-)

Karin Hofmann

Monika Benninger-Köder schrieb am 26.09.2020 um 16:01

Es kommt immer auf das WIE an - da ich im Rahmen der Papierreduzierung keinerlei gedruckte Zeitungen mehr habe, ist Schwäpo online meine Tageszeitung. Stimmt, ich nutze anderes auch, um mich zu informieren - aber - die inflationäre Überschüttung mit oft offensichtlichen Falschinformationen ist für jemand, der nicht selektieren kann, eine Katastrophe. Fast täglich hab ich mit Menschen zu tun, die NUR NOCH nach den früheren Zeiten jammern und wie schlimm alles heute ist und die tatasächlich ihre Kinder und Enkel bedauern, was auf sie zukäme. Die von den sich manchmal überschlagenden Coronameldungen verunsichert, verängstigt, ja panisch sind mit Zukunftsängsten ohne Ende.  Die unheilschwangeren düsteren Voraussagen verkaufen sich in der Presse einfach besser als vielleicht mal eine etwas optimistische Sicht der Dinge. Wo soll das hinführen? Früher gab es nur DIE  Billigzeitung für's Reißerische, heute gibt es zig Quellen, "man" ist offenbar  heute auch nicht mehr so belastbar wie früher und glaubt auch schneller was - kommt mir so vor. Ich ziehe mir meine Informationen raus, wann und wie ich es möchte und schalte dann meinen PC einfach wieder ab bzw. nutze ihn lieber für schönere Dinge. Ich brauche das nicht mal jeden Tag. Leider können das nicht alle. Ich richte mir mein Leben so ein, wie ich es möchte und schiele ganz sicher nicht nur nach dem, was  doch alles schlecht ist.....und wer daran schuld sein könnte. Hilfe holen konnte man tatsächlich früher auch ohne Handy - habe ich selber zweimal praktiziert, einmal an der Notrufsäule auf der Autobahn und einmal, indem ich einfach Leute rausklingelte ;-)

Hallo Frau Benninger-Köder,

wenn ich Sie richtig verstehe: Sie benutzen also DOCH den PC, schalten ihn an und wieder ab wenn es Ihnen zuviel wird, prangern aber das Internet an und wollen es am liebsten abschaffen und wieder so leben wie früher?

Sie outen sich, dass Sie die Zeitung online lesen? Sie sind stolz darauf, weil sie dadurch eine ökologisch gute "Papierreduzierung" bewerkstelligen? Mancher Verein, der Altpapier abholt, würde sich über ihr Papierpaket sicher freuen, denn dies sind deren Nebeneinnahmen. 

Sie haben Kinder und Enkel. Diese wachsen damit auf und das ist gut so. Wichtig ist dabei: Aus den vielen Quellen zu sortieren. Was ist wichtig? Was nicht? Die Dosis macht's und die meisten Menschen können damit umgehen.

Sie möchten die alten Zeiten wieder zurück, in denen man an einer Notrufsäule auf der Autobahn Hilfe holen konnte? 

Nachdem Sie das Internet so verteufelten und nun trotzdem auf dem PC surfen könnte es sein, daß Sie sicher auch ein Smartphone haben, uns aber hier das "einfache" Leben ohne dies alles beibringen wollen? Tut mir leid, aber ich kann Sie nicht ernstnehmen. Oder ist dies ein Fake um die Klicks hier für den Initiator des threads hochzupushen?

Martin Natter

Mir ging es im Jahr 2000 viel besser als heute. Handy,Internet,ne. 

Rausgehen,leben,und die Menschen live kennenlernen,

und nicht vorm PC.

Das Leben ist da draußen.

Ich war jeden Tag auf Tour und weg,

das geht heut gar nicht mehr,

weil alle nur noch vorm PC sitzen am Wochenende

Karin Hofmann

Martin Natter schrieb am 27.09.2020 um 01:27

Mir ging es im Jahr 2000 viel besser als heute. Handy,Internet,ne. 

Rausgehen,leben,und die Menschen live kennenlernen,

und nicht vorm PC.

Das Leben ist da draußen.

Ich war jeden Tag auf Tour und weg,

das geht heut gar nicht mehr,

weil alle nur noch vorm PC sitzen am Wochenende

Oh, Herr Natter...nicht doch...ich bedaure Sie wirklich. Obiges war ja fast ein Gedicht.

Warum können Sie selbst nicht mehr auf Tour gehen, weil alle anderen nur noch vor dem PC sitzen? 

Das alles, von Ihnen Beschriebene klingt mir sehr nach einer schweren Depression. Dafür gibt es heute auch einen neuen Begriff: Die Depression der Menschen die mit den Veränderungen in der Welt nicht klarkommen:

Mittlerweile gibt es sogar neue medizinische Begriffe für die Angst um das Klima. "Climate Grief" (Klimatrauer) nennen Experten diese belastenden Emotionen. Der Begriff schließt auch die Trauer mit ein, die Menschen bei umweltbezogenen Verlusten empfinden, etwa wenn Tierarten aussterben oder Gletscher schmelzen oder weil alles nicht mehr so schön ist wie früher.

Vielleicht wäre ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten hilfreich?

Vieles zu den, teils depressiven, Klimaaktivisten und Umweltschützern hier:

https://www.derstandard.de/story/2000109330490/wie-die-klimakatastrophe-psychisch-krank-macht

Es gibt in Großstädten spezielle Therapeuten, die sich auf diese Depression und vor allem auf die der zunehmenden "Zwangserkrankung" zu Demonstrieren spezialisiert haben. Falls interessiert schicke ich Ihnen gerne eine Liste zu.

Vielleicht konnte ich damit allen hier "Klimatrauernden" und "Verzweifelten", auch denen mit einer "Conora-Beschränkungs-Depression" helfen.

Also los, heute, jetzt...raus in die Natur! Ohne PC, versteht sich. Ich mach das JEDEN Tag und begegne IMMER netten Menschen. Es ist doch noch alles da!

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