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Theater im Herzen der Stadt

Theater der Stadt Aalen Mit einer spektakulären Inszenierung von „Romeo und Julia“ wird der neue Theatersaal eröffnet.
  • Das Theater der Stadt Aalen bei der Eröffnung der Spielzeit vor dem KubAA. Foto: opo

Das Theater der Stadt Aalen bespielt ab Spielzeit 20/21 mit dem Kulturbahnhof eine neue Kulturstätte im Stadtoval. Seit seiner Gründung im Jahr 1991 durch Udo Schön befand sich die Hauptbühne des Theaters beinahe 30 Jahre lang im Wirtschaftszentrum (Wi.Z) in der Ulmer Straße. Somit rückt es nun auch räumlich näher ins Herz der Stadt. Für die Intendanz, Tonio Kleinknecht, Tina Brüggemann und Winfried Tobias, soll der „KubAA“ ein Kraftort für die Stadt werden. Und so schafft das künstlerische Leitungsteam mit seinem kleinen Festensemble von fünf Schauspieler*innen und wechselnden Gästen mit insgesamt acht Neuproduktionen und ebenso vielen Wiederaufnahmen unter dem Motto „Herz der Stadt“ einen Platz für alle Sorten Gefühl.

Der neue Theatersaal bietet mit einer Kapazität von bis zu 200 Sitzen auch in Zeiten von COVID-19 den passenden und sicheren Raum hierfür. So können die Künste im KubAA im wahrsten Sinne des Wortes näher zusammenrücken. Denn das Theater der Stadt Aalen wird das Haus mit der Musikschule und dem Kino am Kocher teilen.

Spartenübergreifende Inszenierung

Eine schöne Gelegenheit, die neue Spielstätte und -zeit mit einer spartenübergreifenden Inszenierung gemeinsam mit den Nachbarn einzuweihen und aus dem Shakespeare-Klassiker „Romeo und Julia“ ein musikalisches, tänzerisches sowie schauspielerisches Theatererlebnis zu schaffen. Zusammen mit der Ballettabteilung und Musiker*innen der Musikschule, der Ballettschule Brian Fischer und dem House of Urban Dance KerAAmika inszeniert Regisseurin Tina Brüggemann die Liebestragödie für die Premiere am Eröffnungswochenende des KubAA ab 2. Oktober.

Kinder- und Jugendtheater

Das Kinder- und Jugendtheater bringt Witz und Wärme in die Vorweihnachtszeit: In „Ox & Esel“ von Norbert Ebel kümmern sich zwei Junggesellen und ein Baby um das Jesuskind. Und mit „Alle außer das Einhorn“ hat Kirsten Fuchs zum Cyber-Mobbing ein eindringliches Stück am Puls der Zeit geschrieben. Schaurig schön wird es bei „Frankenstein“, der eine menschliche Kreatur erschaffen hat, die aus Einsamkeit das Morden beginnt.

Förderprogramm DOPPELPASS

Die Verantwortlichen des Theaters der Stadt Aalen freut es darüber hinaus, dass sie für die besondere Spielzeit 20/21 zusammen mit dem freien und international agierenden Künstlerkollektiv „O-Team“ und dem Theater „Hoch X „den Zuschlag für das renommierte Förderprogramm DOPPELPASS der Kulturstiftung des Bundes erhalten haben. Ziel der Förderung ist der künstlerische Austausch zwischen freien Kulturschaffenden und institutionellen Theatern.

Im Rahmen dieses Programmes zeigt das Theater der Stadt Aalen in der neuen Spielzeit zwei Inszenierungen, die hier am Haus entstehen, und mehrere Gastspiele. Den Start machte das Live-Hörspiel-Performancetheater „Crash & Care“ im September. Die Zuschauer bekamen dabei auch einen Einblick hinter die Kulissen.

Inspirierender Ort

Im Frühjahr widmet sich das Theater der Stadt Aalen gemeinsam mit dem „O-Team“ in „Schuld & Söhne – Entsorgungs GmbH“ (AT) Fragen der Nachhaltigkeit und digitaler Ästhetik. Das Sommertheater „Let the sun shine“ (AT) wird eine Klimagroteske. Mit Schauspiel, einem Klima-Club, dem Bürgerchor und viel Musik will es sich den wichtigen Fakten und waghalsigen Lösungsansätzen der Klimaforscher stellen. Inspirierende Begegnungen an inspirierenden Orten sollen den Diskurs intensivieren – mit dem KubAA als Mittelpunkt.

© Gmünder Tagespost 29.09.2020 16:18
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