Lesermeinung

Zur Schätteretrasse:

Dem Leserbrief von Dr. Haas zu den Äußerungen des Unterkochener Ortschaftsratsmitglieds Alexander Asbrock und den Argumenten, die Waldhäusersteige zum Radweg umzuwidmen ist nichts hinzuzufügen. (...) Dies ist ein akzeptabler Kompromiss bzw. Garant für weiteres gefahrloses Spazieren älterer Spaziergänger, Kinder, Behinderter & Hunden auf der Härtsfeldtrasse sowie eine akzeptable Lösung für Radfahrer. Die Natur mit Fledermäusen und Kleingetier – und auch Steuergelder! – würden geschont!

Ein Kopfschütteln erzeugt der Vorschlag des Ebnater Ortsvorstehers Manfred Traub: „Pflanzen an der Trasse großräumig umzupflanzen“. Dies wohl nach dem Motto: „Bahn frei für Radfahrer!“

Es wird höchste Zeit, den utopischen Gedanken den „Wanderweg Härtsfeldschättere“ auch für Radfahrer freizugeben – in den Papierkorb der „unmöglichen Geschichten“ zu werfen.

© Gmünder Tagespost 06.10.2020 21:02
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Kommentare

NMA

Diese Lösung wurde vollkommen zurecht von den Ortschaftsräten in Waldhausen und Ebnat sehr deutlich abgelehnt.

Dieser Vorschlag war schlichtweg peinlich, weil er kein Problem gelöst, aber viele neue geschaffen hätte.

Es ist mittlerweile jedem, außer der BI "Hände weg von der Schättretrasse" klar, dass es nur eine Lösung für eine bestmögliche Anbindung des Härtsfelds an die Kernstadt gibt.

Warum?

Es stünde für alle Bürger der Stadt eine sichere und umweltfreundliche Verbindung von und zu 2 wichtigen Stadteilen zur Verfügung. Eine Strecke, die es möglich machen würde, dass z.B. mein Sohn mit 12 alleine seinen Schulfreund in Aalen besuchen und mit ihm in der Stadt ein Eis essen, skaten, oder was auch immer die jungen Menschen heute machen könnte.

Mein 82 Jahre alter Vater könnte uns mit dem Rad besuchen, kommen und gehen wann er will.

Ja, selbstbestimmt und umweltfreundlich könnte man sicher auf einer wunderschönen Strecke die topologische Zweiteilung unserer Stadt überwinden. Man käme wenige hundert Meter vom Zentrum entfernt das erste mal überhaupt mit PKW's bzw. LKW's in Kontakt.

Vergleiche ich diese Möglichkeiten, nur mit dem Weg, den mein Sohn von Aalen zur Waldhäuser Steige zurücklegen müsste. Auf engen Gehwegen, direkt an starkbefahrenen Straßen, ich gebe ich zu, dass ich schon vor dem Gedanken Angst habe.

Sie können mir jetzt natürlich vorwerfen, dass ich zu ängstlich bin und sagen, dass man den Kindern auch was zutrauen muss. Vielleicht haben Sie damit Recht und ich bin wirklich zu sehr besorgt und habe deshalb nicht das Recht mir zu wünschen, dass eine vorhandene, perfekt geeignete Strecke ertüchtigt und UNS zur Verfügung gestellt wird.

Da es nachweislich keinen sicheren Weg zur Waldhäuser Steige für z.B. Kinder und ältere Radfahrer gibt und die Sperrung der für "normale" Radfahrer vollkommen ungeeigneten Strecke, für die Einwohner von Himmlingen und an der Ebnater Steige zu erheblichen Mehrbelsastungen führt, konnte das Ergebnis der Ortschaftsräte nicht anders ausfallen.

Dass erheblicher Aufwand, also auch erhebliche Kosten für den Unterhalt der dann von der Stadt Aalen erbracht werden müsste entstehen würde, und gleichzeitig niemand geholfen wäre, haben die Ortschaftsräte ebenfalls sehr deutlich gemacht.

Sie, und damit meine ich Ihre BI führen einen aussichtslosen, weil komplett an der Realität vorbei argumentierenden Kampf gegen die Allgemeinheit, der hoffentlich bald vorbei ist.

Ventilator

Immer wieder dieselbe Leier.....

Karin Hofmann

NMA schrieb am 07.10.2020 um 10:47

....

Kinder, ältere Radfahrer und Ihr 82-jähriger Vater, der die Strecke mit dem Rad benutzt..... Argumente, tausendmal kopiert und "abgebetet". Sie wissen schon, dass Sie sich, öffentlich, dadurch immer mehr lächerlich und zum "Schättere-Trassen-Clown" machen? Genauso wie Herr Klaus Berger, der heute mit einem Leserbrief und ähnlichen Argumenten in den Aalener Nachrichten vertreten war.

"Oh Herr, lass endlich Gehirn für Sie regnen".

NMA

Karin Hofmann schrieb am 07.10.2020 um 18:28

Kinder, ältere Radfahrer und Ihr 82-jähriger Vater, der die Strecke mit dem Rad benutzt..... Argumente, tausendmal kopiert und "abgebetet". Sie wissen schon, dass Sie sich, öffentlich, dadurch immer mehr lächerlich und zum "Schättere-Trassen-Clown" machen? Genauso wie Herr Klaus Berger, der heute mit einem Leserbrief und ähnlichen Argumenten in den Aalener Nachrichten vertreten war.

"Oh Herr, lass endlich Gehirn für Sie regnen".

Mit Argumenten und für jeden nachvollziehbaren, realen Beispielen kann man sich nicht zum Clown machen.

Würde ich behaupten, dass die Walshäuser Steige eine geeignete Alternative wäre, oder wie Sie einfach schreiben, dass Sie meinen weil Sie etwas nicht WOLLEN, dies ein "Argument" ist mehreren tausend Menschen etwas grundlos zu verbieten, wäre das was anderes.

Für die Wahrheit und gegen Ihre Desinformationskampagne, z.B. einfach zu behaupten es seien "Fake News" (Ihre Worte), dass die Trasse dringend als Verkehrsanbindung gebraucht wird, lohnt es sich immer aktiv zu werden.

Ihre unsinnige Einschätzung, dass die Trasse zu einer erheblichen Zunahme von Touristen führen wird, könnte man als positives Argument anführen, da sanfter naturnaher Tourismus für die Mehrheit wünschenswert wäre. Leider glaubt daran außer Ihnen niemand, weil es touristisch attraktivere Strecken gibt und die Trasse vorwiegend von Pendlern genutzt werden wird.

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