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Die Anlagenkapazität wurde verdreifacht

Kläranlage Leineck kann künftig Abwasser von knapp 10 000 Menschen aus Alfdorf und Pfahlbronn verarbeiten.
  • Die Kapazität der Kläranlage Leineck wurde durch die Neubauten verdreifacht. Modernste Technik und Elektrik garantieren Umweltschutz auf hohem Niveau. Foto: jan

Alfdorf. Ein Großprojekt der Gemeinde Alfdorf ist fertiggestellt. Die Rede ist von der Kläranlage Leineck, die im Laufe der vergangenen Jahre durch zahlreiche Baumaßnahmen für die Zukunft fit gemacht wurde. In absehbarer Zeit wird hier auch das Abwasser der Gemeinde Alfdorf mittels Druckleitung ankommen. Die Alfdorfer Kläranlage wurde in ein Pumpwerk umgewandelt. Die Druckleitung zur Leineck-Kläranlage wird aktuell verlegt. Durch die Arbeiten an der Kläranlage sind nun die Kapazitäten verdreifacht und ausreichend für die nächsten Jahrzehnte. Das Land beteiligte sich an den Arbeiten mit einem Zuschuss von rund 3 Millionen Euro. Insgesamt wurden rund 5,5 Millionen Euro in das Projekt investiert.

Eine lange Liste an Aufgaben stand auf der Agenda. Unter anderem galt es, 13 000 Kubikmeter Bodenaushub zu meistern. Dazu wurden 280 Tonnen Baustahl und 1700 Kubikmeter Beton verbaut. Zudem wurden rund ein Kilometer Leerrohre verlegt und mehrere Kilometer an Kabel und Leitungen.

Pluspunkt für den Umweltschutz

Alfdorfs Bürgermeister Ronald Krötz betont, dass diese Einrichtung eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für die Gemeinde und einen großen Pluspunkt für den Umweltschutz darstellt. Unter anderem durch die Phosphatliminationsanlage. Hinzu kommt, dass durch den Einsatz der neusten Technik der Überwachungs- und Betriebsaufwand wesentlich geringer ist. Ein Belebungsbecken mit einem Volumen von 1400 Kubikmeter sowie ein Nachklärbecken mit einem Durchmesser von 14 Meter, Gesamtvolumen 2800 Kubikmeter, wurden gebaut. Hinzu gesellt sich eine neue Zulaufmessung und -regelung mit Rohrleitung, die Rechenanlage ist neu, ebenso der Schacht für den Mischer. Ein neues Schlammsilo, die neue Maschinenhalle für die Zentrifuge (Schlammentwässerung), der Umbau des Betriebsgebäudes mit Werkstatt und ähnlichem sowie die Erweiterung der Außenanlage und der Steuer- und Schaltzentrale wurden realisiert. Im Juni 2018 traf man sich zum ersten Spatenstich. Jetzt ist die Anlage in Betrieb. Der Zeitplan für den Bau konnte weitestgehend eingehalten werden. jan

© Gmünder Tagespost 21.10.2020 20:10
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