Die Gremien respektieren

Zum GT-Artikel „Stadtspitze räumt Fehler bei der Abrechnung der Gartenschau ein“:

Dennoch, wir hatten 2019 nochmals die lebendigsten, schönsten, kulturell wertvollsten Monate, die unsere Stadt und insgesamt die Remstalregion so kompakt nach der wunderbaren Landesgartenschau 2014 mit viel ehrenamtlichem Einsatz wohl geboten hat! Als Reingschmeckter sage ich: Danke! Übrigens anderswo in der Republik gab es in den vergangenen Jahren viel höhere Defizite bei Gartenschauen.

Dennoch haben wir unsere demokratisch gewählten Gremien als Verantwortliche und Entscheider in Bund, Land und Kommunen zu respektieren. Unsere Gewaltenteilung mit Legislative, Exekutive und Judikative funktioniert, aber jede muss auch aktiv bleiben, auch wir Menschen in Stadt und Land. Ich freue mich darauf, wenn es wieder Zeiten nach den Corona-Beschränkungen gibt, die uns aufleben lassen!

© Gmünder Tagespost 22.10.2020 20:06
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Harald Seiz

derleguan schrieb am 22.10.2020 um 20:22

Die Stadt hat nicht nur den Zeiselberg in eine Eisenbahnmodelllandschaft verschandelt, den Baumbestand dort kaputt machen lassen, sondern auch noch nicht genehmigte Steuergelder in diesem Berg vergraben.

Den LINKEN müssen wir dafür danken, dass dieses Gartenschaushowgehabe und die finanziellen Folgen zumindest etwas ins Licht der Öffentlichkeit gerückt sind.

Der Bürgerinitiative Taubental haben wir zu verdanken, dass sich die Stadt nicht in das finanzielle Abenteuer eines ÖPP-Bades gestürtzt hat.

Denn eines wissen wir seit dem gestrigen Tag: Unsere Entscheider in Schwäbisch Gmünd können mit Geld nicht umgehen. Das ist haben sie anschaulich bewiesen.

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Es ist gut, dass die Fraktion der Linken bei der letzten Wahl personell verstärkt wurde. Insbesondere Prof. Dr. Bengt und Gewerkschaftssekretär Alexander Relea-Linder sind eine enorme Verstärkung für die Linken. Es war nötig, dass der Gemeinderat auf Initiative der Fraktion der Linken einen Prüfer beauftragte. Die CDU hat ja in ihrer Kontrollfunktion schon immer versagt und musste auch diesmlal wie ein lahmer Hund zum Jagen getragen werden.

Ich vertraue darauf, dass Linke und GRÜNE nicht locker lassen, bis die Verwaltung endlich ihre Pflicht erfüllt und bis auf den letzten Cent nachweist, in welchen Kanälen das viele Geld veaschwunden ist.

Und ja! Auch beim ÖPP-Bad wurde nie ehrlich offen gelegt, wie viel Steuergeld durch krasses Versagen der Verwaltung verblödet wurde. Und jedes Mal war sich die CDU nicht zu schade, die Verschleierungstaktiken und das Versagen der Verwaltung zu decken! Was dabei herauskommt, wenn unbedarfte Verwaltungen ÖPP-Bäder realisieren, hat sich ja erst jetzt wieder in Fellbach und Backnang gezeigt, wo die privaten "Partner" Konkurs anmeldeten und ein finanzielles Desaster hinterließen. Dem Regierungspräsidium und der BI Taubental war es zu verdanken, dass OB Arnold und die Gmünder CDU mit dem geplanten ÖPP-Bad nicht genauso baden gingen.

derleguan

Die Stadt hat nicht nur den Zeiselberg in eine Eisenbahnmodelllandschaft verschandelt, den Baumbestand dort kaputt machen lassen, sondern auch noch nicht genehmigte Steuergelder in diesem Berg vergraben.

Den LINKEN müssen wir dafür danken, dass dieses Gartenschaushowgehabe und die finanziellen Folgen zumindest etwas ins Licht der Öffentlichkeit gerückt sind.

Der Bürgerinitiative Taubental haben wir zu verdanken, dass sich die Stadt nicht in das finanzielle Abenteuer eines ÖPP-Bades gestürtzt hat.

Denn eines wissen wir seit dem gestrigen Tag: Unsere Entscheider in Schwäbisch Gmünd können mit Geld nicht umgehen. Das ist haben sie anschaulich bewiesen.

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