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Kurz notiert

Jugendliche schlafen später ein

Schulbeginn um acht – oder
sogar noch früher – kann
verdammt hart sein. Jugendliche sollten dann besonders darauf achten, dass sie regelmäßig und früh genug ins Bett gehen.
Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Ansonsten drohen langfristig gesundheitliche
Schäden.

Teenager brauchen pro Nacht etwa acht bis zehn Stunden Schlaf, erklären die Ärzte.

Einer aktuellen Studie zufolge steigt durch unzureichenden Schlaf zum Beispiel das Risiko, übergewichtig oder zuckerkrank zu werden. Bekommt jemand dauerhaft weniger Schlaf,
leiden die Blutzuckerwerte.
Nach einer anderen Studie
neigen die Nachteulen unter
den Jugendlichen, die also
immer spät ins Bett gehen,
zudem zu einem größeren
Taillenumfang und mehr Fetteinlagerung im Bauchbereich.

Damit das Einschlafen klappt,
raten die Experten, etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen auf Displays aller Art zu verzichten – auf Fernseher und Computer also ebenso wie auf Smartphones. Denn der hohe Blauanteil im Licht der Displays stört das Einschlafen, sagen die Wissenschaftler,
Selbst mit so viel Disziplin kann es aber trotzdem sein, dass sich der Schlaf nicht einstellen mag: Teenager neigen den Angaben nach allgemein dazu, generell später einzuschlafen und auch später aufzuwachen als Erwachsene – wenn nicht der Wecker zur ersten Stunde klingelt.
Schlafforscher haben
herausgefunden, dass der
Tag-Wach-Rhythmus bei
Jugendlichen verzögert ist;
so ist es kaum verwunderlich, dass 7 Uhr morgens aus der Sicht
vieler Teenies noch
„mitten in der Nacht“ ist. (dpa)

© Gmünder Tagespost 23.10.2020 16:00
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