Leserbeitrag von In my humble opinion

Neue Partnerstadt in Äthiopien: Gemeinsam gegen Klimawandel ( P-GT vom 23. Oktober 2020, S. 10 )

Nun, beim Lesen des Artikels könnte ich beinahe zu jedem Satz die Frage nach dem Sinn der Aktion stellen, aber ich will es kurz machen:

a)     Welches Gremium der Stadt Gmünd hat für diese ‚Partnerschaft‘ gestimmt?

b)    Was ‚erhofft‘ sich denn nun Gmünd von dieser ‚Partnerschaft‘?

c)     Wieviel wird diese ‚Partnerschaft‘ die Stadt Schwäbisch Gmünd in den kommenden 30 Jahren kosten? Konkret: Wer zahlt für das erste Kennenlernen, wo findet das statt?

d)    Wie viele Einnahmen ( welchen Überschuss ) wird die Stadt Schwäbisch Gmünd mit dieser ‚Partnerschaft‘ in den kommenden 30 Jahren erwirtschaften?

e)     Was können wir in Gmünd voraussichtlich von Bahir Dar lernen?

f)     Haben wir denn hier sonst keine Probleme ( Schulden ), als weit entfernt den Besserwisser ( den reichen Onkel ) zu spielen?

Und nachträglich stelle ich diese Fragen auch zur ‚Partnerschaft‘ mit der rumänischen(?) Stadt ... im (vor)letzten Jahr.

© In my humble opinion 24.10.2020 01:43
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Kommentare

In my humble opinion

Peter Weber schrieb am 27.10.2020 um 20:14

Sehr mutig ...

Nun, ich habe ja auch nicht zum Umsturz aufgerufen, insofern ...

Und ich denke auch nicht, dass das alte arabische Sprichwort unsere Gmünder Gegenwart beschreibt:

"Wer dem Fürst die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd!"

Andererseits: Haben Sie schon irgendeine noch so klitzekleine Reaktion ( Antwort/Erklärung ) der Verwaltung dazu vernommen?

Der Gemeinderat interessiert sich augenscheinlich auch nicht für solche Fragen, auch nicht die Lokalpresse.

War da überhaupt was?

Harald Seiz

Jetzt muss diese Städtepartnerschaft nur noch durch zwischenmenschliche Begegnungen lebendig gestaltet werden. Ich sehe schon eine Abordnung des Gemeinderats mit unserem Oberkosmopolit Arnold auf Kosten der Steuerzahler nach Addis Abeba reisen, um dort auf Amharisch über den Klimawandel zu diskutieren. Denn im Schwätzen übers Klima ist unser OB gut. Besser fürs Stadtklima wäre freilich, die verkommenen Fahrradwege wenigstens wieder instand zu setzen. Aber wie gesagt. Richard Arnold ist gut. Im Schwätzen. Nur Amharisch muss er noch lernen.

Vielleicht kommen die Gmünder Kommunaltouristen aber auch mit einer Kopie der Königin von Saba im Gepäck nach Gmünd zurück. Diese sagenhaft exotische Aristokratin könnte dann mit der genauso anachronistischen Herzogin von Württemberg beim nächsten Gmünder Stauferklamauk mitwirken. Irgendein Geschichtsklitterer wird sich schon wieder finden, der dafür eine passende Staufersage Teil II zusammenmurkst. Eine Tribüne auf dem Johannisplatz wäre schnell wieder aufgebaut. Nichts steht im Wege. Die Bäume hat OB Arnold ja schon für Staufersage Teil I niedermachen lassen. Womit wir wieder beim Klima wären..

Peter Weber

Sehr mutig, diese kritischen Fragen öffentlich zu stellen und sich der Kritik der Befürworter auszusetzen. Respekt!

Karin Hofmann

Hallo humble opinion,

"CHAPEAU" !!!

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