Leute im Blick

Leute im Blick

  • Barbara Schöneberger geht morgens im Nachthemd in den Hühnerstall. Foto: Georg Wendt/dpa
  • Jan-Josef Liefers: Keine Alberich-Witze im „Tatort“ wären Ausgrenzung. Foto: Tobias Hase/dpa
  • Dieter Nuhr zu sozialen Medien: Diffamierung statt Argumentation. Foto: Marcel Kusch/dpa
  • Hochdeutsch bereitet Ina Müller gelegentlich Schwierigkeiten. Foto: Swen Pförtner/dpa
Jan Josef Liefers Nach Ansicht des Schauspielers und Musikers (56) sind die Witze im Münster-„Tatort“ über Kleinwüchsigkeit fein austariert. „Es war uns wichtig zu verstehen, wie Christine Urspruch das sieht“, sagt Liefers in der „Hörzu“. „Sie hat uns erklärt, dass sie sich viel diskriminierter fühlen würde, wenn wir keine Witze über sie rissen.“ Sie halte übertriebene Schonung ebenfalls für Ausgrenzung.“

Ina Müller Die Moderatorin und Sängerin (55) ist eine prominente Botschafterin des norddeutschen Dialekts „Plattdeutsch“. Dass die Sängerin, die muttersprachlich plattdeutsch aufgewachsen ist, erst mit sechs Jahren in der Schule Hochdeutsch lernte, macht sich nach ihrer Aussage bis heute bemerkbar. „Ich merke das oft, dass ich wirklich überlegen muss, ob es ,mir' oder ,mich', ,dir' oder ,dich' heißt.“

Dieter Nuhr Der Kabarettist (60) will sich auch in Zukunft gegen Kritiker in den sozialen Netzwerken öffentlich zur Wehr setzen. „Wenn mir vorgeworfen wird, rechts, Corona- oder Klima-Leugner zu sein, muss ich mich wehren. Das kann ich nicht einfach hinnehmen“, sagte er im Magazin „Focus“. Es werde nicht mehr argumentiert, sondern etikettiert, Argumente würden fast vollständig durch Diffamierungen ersetzt, sagte Nuhr.

Barabara Schöneberger Der TV-Moderatorin ist in der Coronakrise bewusst geworden, wie zufrieden sie mit ihrem Leben ist. „Ich habe den richtigen Mann geheiratet, Kinder und lebe genau in dem Umfeld, das ich immer wollte“, sagte die 46-Jährige dem Pay-TV-Sender Sky. Für die neue Dokureihe „Her Story“ gibt die Entertainerin Einblicke in ihr Berufsleben. Die Zuschauer sehen sie aber auch im Hühnerstall, den sie morgens „manchmal auch im Nachthemd und den Turnschuhen meines Mannes“ aufsuche, wie sie erklärte.
© Südwest Presse 21.11.2020 07:45
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