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Zum Artikel „Vertiefte Studie auch zum Klepperle“

Wer kam bloß auf die absurde Idee, die Klepperletrasse wieder als Bahntrasse umzubauen. Auch ich war traurig, als die Bahn 1984 abgeschafft wurde. Gehörte sie doch zu meinen Kindheitserinnerungen. Aber das ist lange her und heute wird diese Trasse das ganze Jahr über von unzähligen Menschen als Naherholung und Naturerlebnis genutzt. Viele Familien mit Kinderwagen, Kleinkindern, unzählige Radfahrer jeder Art, Jogger, alte Menschen mit Rollatoren, Wanderer usw. Liebe Schreibtischpolitiker, was gebt ihr diesen Menschen als Ersatz für die Klepperlestrasse, sollte dieser Umbau kommen? Habt ihr in der heutigen Zeit nicht andere Sorgen, als für sehr viel Geld etwas rückgängig zu machen, das man vor 40 Jahren wusste, dass es sich nicht rechnet? Ist es Nostalgie oder Langeweile im Job, oder wem wollt ihr was Gutes tun? Etwas Gutes wäre zum Beispiel, diesen Weg besser zu pflegen, da die Oberfläche viele Risse aufweist und, wenn überhaupt, nur notdürftig repariert wird und somit sehr unfallträchtig ist.

© Gmünder Tagespost 26.11.2020 21:34
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Kommentare

Saitenschuft

In my humble opinion schrieb am 28.11.2020 um 00:16

Sollte man nicht, bevor man diese Unsummen in Eisenbahngleise investiert ( auf denen nur die Eisenbahn fahren kann ), sich überlegen, Elektrobusse zu kaufen und eine Schnellbusstrecke auf den vorhandenen Straßen parallel zum ehemaligen Klepperle zwischen Gmünd und Göppingen einzurichten? Zwischen Lorch und Göppingen gibt's sowas ja schon ...

Und wenn es dann doch an Fahrgästen mangeln sollte, kann man die Busse wenigstens auf anderen Strecken einsetzen, oder?

Geschieht ja nicht selten aber es geschieht :-D

Meine volle Zustimmung zu Ihrem Beitrag. Und ich meine sogar man sollte sich dringend die Gelder für eine Machbarkeitsstudio sparen! Absolut rausgeschmissenes Geld und derjenige der sowas in Auftrag gibt sollte sie selber bezahlen müssen.

Als regelmäßiger Nutzer dieser Strecke (mit dem Rad) weiß ich, dass es mit brachialer Gewalt machbar wäre aber welch ein Aufwand! Teilweise wurden Häuser bis dicht an die Trasse gebaut oder Bahnhöfe umgebaut. Alle enteignen und fortjagen??? Im Bereich des ehemaligen Gartenschaugeländes in Rechberhausen: Keine Ahnung wie die das dort bewerkstelligen wollen, da ist alles neu verplant und verbaut. Was für Irrsinn, ich bin da fassungslos.

Die Anregung mit den Elektrobussen kam mir auch schon. Vorhandene, sinnvolle Verkehrseinrichtungen nützen. Alles andere ist ein Zeichen von vollkommener bürokratischer Dekadenz um es nicht noch drastischer ausdrücken zu müssen.

Ventilator

Auch keine größere 'Schnapsidee' als eine Seilbahn nach Heidenheim. Wir kommen dem Ulmer Spatz immer näher.

W Dan

In my humble opinion schrieb am 28.11.2020 um 00:16

Wie wahr, ich nenne diese Idee 'Schnapsidee' im wahren Sinn des Wortes, wer weiß, was da in dem Viertele-Glas war, Rotwein allein kann's nicht gewesen sein.

Dabei beziehe ich mich nicht mal auf den 'Verlust' des Fahrrad-, Wander- und Spazierwegs, sondern darauf, dass da auf der gesamten Strecke erst mal wieder Gleise gelegt werden müssten, eine Brücke über die inzwischen 4-streifige B29 und die Rems gebaut werden, die Bahnübergange mit Schranken ausgestattet, die komplette Signaleinrichtung installiert und die Bahnhöfe und Haltepunkte wieder reaktiviert werden müssten und natürlich gemäß den heutigen Vorgaben der Schallschutz nicht vergessen werden darf. Und dann hat man auch wieder nur eine eingleisige Strecke ... wie zwischen Crailsheim, Aalen und Ulm, aber das ist ein anderes Thema. Man muss sich auch mal die Geografie ansehen, Gmünd liegt im Rems-Tal, Göppingen im Fils-Tal und dazwischen sind Berge, und das ist nicht das, was nach Eisenbahn ruft. Diese Strecke hatte ihre große Zeit, als ( etwas überspitzt ) die Postkutsche noch das Maß der Dinge war und die Straßen bessere Feldwege.

Sollte man nicht, bevor man diese Unsummen in Eisenbahngleise investiert ( auf denen nur die Eisenbahn fahren kann ), sich überlegen, Elektrobusse zu kaufen und eine Schnellbusstrecke auf den vorhandenen Straßen parallel zum ehemaligen Klepperle zwischen Gmünd und Göppingen einzurichten? Zwischen Lorch und Göppingen gibt's sowas ja schon ...

Und wenn es dann doch an Fahrgästen mangeln sollte, kann man die Busse wenigstens auf anderen Strecken einsetzen, oder?

Da scheinen wirklich manche mit ihrer Arbeit nicht ausgelastet zu sein um solche Themen anzustoßen, irgenwie muß man sich ja ins Gespräch bringen und wenn es mit solchen Ideen ist.

In my humble opinion

Wer kam bloß auf die absurde Idee, die Klepperletrasse wieder als Bahntrasse ...

Wie wahr, ich nenne diese Idee 'Schnapsidee' im wahren Sinn des Wortes, wer weiß, was da in dem Viertele-Glas war, Rotwein allein kann's nicht gewesen sein.

Dabei beziehe ich mich nicht mal auf den 'Verlust' des Fahrrad-, Wander- und Spazierwegs, sondern darauf, dass da auf der gesamten Strecke erst mal wieder Gleise gelegt werden müssten, eine Brücke über die inzwischen 4-streifige B29 und die Rems gebaut werden, die Bahnübergange mit Schranken ausgestattet, die komplette Signaleinrichtung installiert und die Bahnhöfe und Haltepunkte wieder reaktiviert werden müssten und natürlich gemäß den heutigen Vorgaben der Schallschutz nicht vergessen werden darf. Und dann hat man auch wieder nur eine eingleisige Strecke ... wie zwischen Crailsheim, Aalen und Ulm, aber das ist ein anderes Thema. Man muss sich auch mal die Geografie ansehen, Gmünd liegt im Rems-Tal, Göppingen im Fils-Tal und dazwischen sind Berge, und das ist nicht das, was nach Eisenbahn ruft. Diese Strecke hatte ihre große Zeit, als ( etwas überspitzt ) die Postkutsche noch das Maß der Dinge war und die Straßen bessere Feldwege.

Sollte man nicht, bevor man diese Unsummen in Eisenbahngleise investiert ( auf denen nur die Eisenbahn fahren kann ), sich überlegen, Elektrobusse zu kaufen und eine Schnellbusstrecke auf den vorhandenen Straßen parallel zum ehemaligen Klepperle zwischen Gmünd und Göppingen einzurichten? Zwischen Lorch und Göppingen gibt's sowas ja schon ...

Und wenn es dann doch an Fahrgästen mangeln sollte, kann man die Busse wenigstens auf anderen Strecken einsetzen, oder?

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