Wahlkampf-Splitter

Grill: Schulen offen halten

Ellwangen. „Unsere Schulen brauchen Konzepte und Wertschätzung“ fordert der Landtagskandidat der Freien Wähler, Dr. Franz Josef Grill. Weil Bildung das höchste Gut sei, sollte der Präsenzunterricht solange wie möglich aufrechterhalten werden, schreibt er in einer Pressemitteilung, in der er sich ausführlich mit Vorgeschichte und Folgen der Schulschließungen am 16. Dezember auseinandersetzt. Jetzt, da die Schulen „mangels alternativer Konzepte wieder geschlossen sind, wird auch jedem Außenstehenden deutlich, dass seit letztem Frühjahr so gut wie nichts in dieses höchste Gut investiert wurde“. Schulen, Schülerinnen und Eltern seien mit den Problemen alleingelassen worden. Grill: „Landtagsabgeordnete haben die Schwierigkeiten an der Basis ihrer Wahlkreise offensichtlich nicht nach Stuttgart getragen. Für jeden Politiker, der Bildung tatsächlich als höchstes Gut ansieht, kann es bis zum 10. Januar keine dringlichere Aufgabe geben, als die Erarbeitung von pragmatischen Konzepten für unsere Schulen endlich in Angriff zu nehmen.“

© Gmünder Tagespost 03.01.2021 13:34
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Kommentare

Vorderhärtsfelder

Berry schrieb am 03.01.2021 um 16:18

Am besten die Klassen halbieren,  eine Hälfte kommt in der geraden KW, die andere Hälfte in der ungeraden. So müssen die Stundenpläne nicht geändert werden und der ÖPNV wird auch entzerrt. Das ist in den weiterführenden Schulen mit Sicherheit möglich, oder mindestens ab Klasse 6 oder 7. Auch von der Betreuungsseite her. In dem Alter können Kids mal zu Hause alleine sein.

Gehe ich soweit d'accord, würde aber erst alle 2 Wochen wechseln, dann hätte man auch eine "indirekte" Quarantänezeit für Schüler, falls es in einer Hälfte einen Infektionsfall gäbe, mitintegriert. Insbesondere sicherer, wenn man nur eine Lehrkraft für beide Hälften zur Verfügung hat.

Berry

Unsere Schulen brauchen tatsächlich Konzepte. Doch es ist m.M. nach gar nicht so schwer. Es müssen eben die AHAL Regeln eingehalten werden. Auch im Klassenzimmer.

Es darf nicht sein, dass 32/33 Schüler eng beieinander im kleinen Klassenzimmer sitzen.  Dies funktioniert an verschiedenen Schulen unterschiedlich gut. Manche haben tolle Konzepte, auch für die Pausen. Da hat man ein besseres Gefühl. Und tatsächlich hatte man damit Erfolg. Die Corona Erkrankung einer Mitschülerin hatte keine Folgefälle innerhalb der Klasse zur Folge. 

In anderen Schulen wiederum bleiben die Schülern  (33 Personen) auch während der Pause im Klassenzimmer, es wird dann dort gegessen und getrunken, zwar mit geöffnetem Fenster....aber trotzdem.....irgendwie komisch.

Am besten die Klassen halbieren,  eine Hälfte kommt in der geraden KW, die andere Hälfte in der ungeraden. So müssen die Stundenpläne nicht geändert werden und der ÖPNV wird auch entzerrt. Das ist in den weiterführenden Schulen mit Sicherheit möglich, oder mindestens ab Klasse 6 oder 7. Auch von der Betreuungsseite her. In dem Alter können Kids mal zu Hause alleine sein.

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