Lesermeinung

Zum TV-Programm der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender:

Ein dreimal Hoch den Fernsehanstalten und verantwortlichen Direktoren in Ost und West, von Nord bis Süd. […] Beispiel, Sonntag, 3. Januar, 20.15 Uhr: 9 Mal das gleiche Thema zur gleichen Zeit! Diese Direktoren sollte man in Rente schicken. Einfältiger geht es wirklich nicht mehr. Trieft mal ausnahmsweise kein Blut aus dem Kasten wegen der unzähligen „Tatorte“, denen man jeden Abend ausgesetzt ist, kommt das „Gipfeltreffen“ mit einem gewissen „Ferdinand Schirach“, geh's noch? Schade um die regelmäßig steigenden Fernsehgebühren!

© Gmünder Tagespost 06.01.2021 18:03
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Kommentare

In my humble opinion

Philipp Scherer schrieb am 07.01.2021 um 18:40

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich....

Stimmt.

Beim >frei empfangbaren, unverschlüsselten Sender< zahlen Sie durch die Werbeunterbrechungen ( eigentlich sind diese Sendungen nur Dauerwerbung, unterbrochen durch Programmschnipsel ) und durch eine geringere Bild-Auflösung, auch RTL ist kein Samariterverein und hat auch nichts zu verschenken. Die >frei empfangbare, unverschlüsselte< Version ist Teil des Marketing und dient der Kunden-Aquise. Im Bezahl-Kanal sollten Sie weniger bis keine Werbung bei viel besserer Auflösung sehen können, also einen Mehrwert fürs Geld erhalten.

Bei den Printmedien beziehe ich mich darauf, dass ( bis auf manche Ergänzungen ) in der Papierausgabe der gleiche Inhalt steht wie Online, wobei aber für den prinzipiell gleichen Inhalt trotz bezahltem Papier-Abo nochmals gezahlt werden muss. Dass jemand, der nur Online-Abonnent ist, was zahlen muss, steht außer Frage.

Philipp Scherer

In my humble opinion schrieb am 07.01.2021 um 13:04

Das ist nicht nur im Fernsehen so, wenn Sie beispielsweise Papier-Abonnent von FAZ, ZEIT, Spiegel, Süddeutsche etc sind, zahlen Sie für die gleichen ( bis auf die aus Marketinggründen freigeschalteten ) Artikel Online auch nochmal für ein Online-Abo.

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Der Unterschied ist, dass für die Zeitungen grundsätzlich zu bezahlen ist, bei RTL handelt es sich jedoch eigentlich um einen frei empfangbaren, unverschlüsselten Sender. 

Häberle & Pfleiderer

Ventilator schrieb am 07.01.2021 um 13:21

Bei Fernsehgebühren von ca. 747 Millionen Euro monatlich,könnte man schon besseres Programm machen.

das war die Rache, weil sie ihre Gebührenerhöhung zum 1.1.21 nicht durchsetzen konnten...

zum Glück verlangt die GOA nicht noch zusätzlich Gebühren, um diesen TV Schrott zu entsorgen *

Ventilator

Bei Fernsehgebühren von ca. 747 Millionen Euro monatlich,könnte man schon besseres Programm machen.

In my humble opinion

Philipp Scherer schrieb am 07.01.2021 um 09:14

... Das ist schon besonders dreist, dass RTL für einen eigentlich frei zugänglichen Sender doppelt abkassieren will ...

Das ist nicht nur im Fernsehen so, wenn Sie beispielsweise Papier-Abonnent von FAZ, ZEIT, Spiegel, Süddeutsche etc sind, zahlen Sie für die gleichen ( bis auf die aus Marketinggründen freigeschalteten ) Artikel Online auch nochmal für ein Online-Abo.

Philipp Scherer

Karin Hofmann schrieb am 06.01.2021 um 23:34

Interessant ist wie es andere Länder handhaben:

In Griechenland, Italien und der Türkei handelt es sich bei der Rundfunkgebühr um einen Aufschlag auf die Stromrechnung, deren Höhe vom jeweiligen Stromverbrauch abhängt. 

Keine Rundfunkgebühren werden in Andorra, Belgien, Bulgarien, Estland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien, der Ukraine, Ungarn und Zypern erhoben – den den Rundfunkgebühren entsprechenden öffentlichen Finanzierungsanteil erhalten die dortigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über Steuern aus dem Staatshaushalt.

In Deutschland zahlt man bei 24 Stunden Fernsehen das Gleiche wie bei 15 Minuten täglich zur Tagesschau. Selbst wenn kein Fernsehgerät im Haushalt ist werden die Gebühren fällig. Finde ich sehr ungerecht.

Jeden Tag 5 Tatorte, auf anderen Kanälen auch Leichen, Morde, Totschlag. Schauspieler werden alle nun zu Kommissaren mit der Pistole im Anschlag. Dafür auch noch zahlen ist eine Frechheit.

Man zahlt nicht nur für den "Tatort", man zahlt auch für die "Sendung mit der Maus" im Kinderkanal und für "W wie wissen" auf Phoenix. Und man zahlt sogar extra (!), wenn man RTL als Livestream im Internet sehen will, was bei mir nicht in die Tüte kommt, denn weniger Werbeunterbrechungen hat man deshalb auch nicht. Das ist schon besonders dreist, dass RTL für einen eigentlich frei zugänglichen Sender doppelt abkassieren will ...

Karin Hofmann

Interessant ist wie es andere Länder handhaben:

In Griechenland, Italien und der Türkei handelt es sich bei der Rundfunkgebühr um einen Aufschlag auf die Stromrechnung, deren Höhe vom jeweiligen Stromverbrauch abhängt. 

Keine Rundfunkgebühren werden in Andorra, Belgien, Bulgarien, Estland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien, der Ukraine, Ungarn und Zypern erhoben – den den Rundfunkgebühren entsprechenden öffentlichen Finanzierungsanteil erhalten die dortigen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über Steuern aus dem Staatshaushalt.

In Deutschland zahlt man bei 24 Stunden Fernsehen das Gleiche wie bei 15 Minuten täglich zur Tagesschau. Selbst wenn kein Fernsehgerät im Haushalt ist werden die Gebühren fällig. Finde ich sehr ungerecht.

Jeden Tag 5 Tatorte, auf anderen Kanälen auch Leichen, Morde, Totschlag. Schauspieler werden alle nun zu Kommissaren mit der Pistole im Anschlag. Dafür auch noch zahlen ist eine Frechheit.

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