Versöhnlicher Auftakt mit Podestplatz

Bei Teil zwei des Oberhof-Weltcups wird Arnd Peiffer im Sprint über 10 Kilometer Dritter, Erik Lesser folgt als Vierter.
  • Von zwei Norwegern geschlagen: Arnd Peiffer. Foto: Marin Schutt/dpa
Die deutschen Biathleten haben nach den herben Enttäuschungen in der ersten Woche beim Heim-Weltcup in Oberhof Wiedergutmachung betrieben und ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Routiniers Arnd Peiffer und Erik Lesser belegten im Sprint über 10 Kilometer nach fehlerfreien Schießleistungen die starken Plätze drei und vier.

Der Sieg ging bei schwierigen Bedingungen in Oberhof einmal mehr an Überflieger Johannes Thingnes Bö, der ohne Schießfehler in 24:43,6 Minuten triumphierte und sich seinen 50. Weltcup-Erfolg sicherte. Mit seinem nicht als Weltcuperfolg zählenden Olympiasieg in Pyeongchang 2018 hat der Überflieger damit bisher 51 Karrieresiege geholt. Nur Norwegens Legende Ole Einar Björndalen (94 Weltcupsiege/95 Karrieresiege) und der Franzose Martin Fourcade (79/83), die beide nicht mehr aktiv sind, haben mehr Erfolge geholt als Bö. Der gewann vor seinem Landsmann Sturla Holm Lägreid (0/+ 12,4 Sekunden). Olympiasieger Peiffer lag 27,9 Sekunden zurück, Lesser 30,6. Benedikt Doll (1/+48,7) rundete auf Rang elf das gute Ergebnis für den deutschen Skiverband (DSV) ab. Für die deutschen Männer war es bereits der sechste Podestplatz des Winters, für Peiffer, beim letzten Sprint noch 47., der dritte.

Am Donnerstag (14.30/ARD und Eurosport) geht es mit dem Sprint der Frauen über 7,5 km weiter. Für Freitag und Samstag sind die Staffeln geplant. Die Massenstart-Rennen am Sonntag schließen den Weltcup in Oberhof ab.

Die schwedische Skilanglauf-Olympiasiegerin Stina Nilsson startet unterdessen an diesem Donnerstag ihre internationale Biathlon-Karriere. Die 27-Jährige tritt beim zweitklassigen IBU-Cup am Großen Arbersee in Niederbayern im Sprint über 7,5 Kilometer an und versucht einen sportlichen Neustart in einer anderen Disziplin. Die zweimalige Weltmeisterin hatte eigentlich erst nach Olympia 2022 in Peking mit einem Wechsel geliebäugelt. Eine längere Verletzungspause wegen eines Rippenbruchs hatte ihr im Vorjahr jedoch Zeit für Schießtraining gegeben. dpa/sid
© Südwest Presse 14.01.2021 07:45
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