Leserbrief

Zum Thema Masken

Am Anfang sollte man Mund und Nase bedecken. Es ging auch ein Schal, dann wurden eifrig Masken genäht, Designer-Masken aus Seide für 70,00 Euro pro Stück verkauft. Später gab es dann die Einwegmasken, die man in Großpackungen kaufte. Auch waschbare Stoffmasken und weitere aus Plexikunststoff, Visiere und so weiter.

Jetzt soll man dies alles in den Müll werfen und nur noch FFP2-Masken tragen. Der Rest ist jetzt für die Mülltonne.

© Gmünder Tagespost 15.01.2021 21:01
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Kommentare

Karin Hofmann

W Dan schrieb am 19.01.2021 um 17:40

Es ist doch seltsam hier rufen allen nach strengeren und einheitlichen Maßnahmen und noch bevor die neuen Regelungen öffentlich werden gibt es schon wieder Länderregierungen die sagen aber mit uns nicht.

So langsam überkommt mich das Gefühl die sind alle bekloppt.

Hallo W Dan,

die neuen, stundenlang hart erarbeiteten neuen Beschlüsse lauten "Die bisher im Lockdown geltenden Beschlüsse werden fortgesetzt, diese Maßnahmen gelten zunächst bis zum 14.02.21".

Thema Schulen: Bleiben geschlossen. Wobei einige Länder schon eine Sonderregelung zur Öffnung am 1.2. vorbereiten.  Thema Maskenpflicht: ffp2 in Bussen, Bahnen,Geschäften, ansonsten können auch die blauen "Handtücher" verwendet werden. Thema homeoffice: Eine Verordnung wird geschaffen, daß Arbeitgeber Mitarbeitern homeoffice-Möglichkeiten geben MÜSSEN. Das hat bisher ja funktioniert. Alle im homeoffice, die Lösung? Krankenschwestern, Verkäuferinnen, Ärzte (die lachen sich tot). Thema Nahferkehr: Unternehmen werden aufgefordert, flexiblere Arbeitszeiten einzuführen, damit Busse zu Stosszeiten nicht überlastet werden. Für Sparkassenangestellte natürlich eine Option, die Schalter werden dann einfach geschlossen. Thema Ausgangsbeschränkungen: Bleibt ab 20 Uhr bestehen.

Gleichzeitig wurde nach einem VGH-Urteil (Schwäpo heute) in Mannheim ein Protestcamp erlaubt. Ein Protestzeltlager auf dem Heidelberger Marktplatz für die Evakuierung von Flüchtlingscamps darf trotz der Ausgangsbeschränkungen auch nachts stattfinden. Die Stadt hatte diese Demonstration nur tagsüber erlaubt. Der Verwaltungsgerichtshof gab einer Beschwerde eines Veranstalters zum Teil statt. Die Stadt habe nicht darlegen können, daß die Teilnehmer die Abstands- und Hygieneregeln nachts nicht einhalten würden.

OTTO-Normalo, kein Demonstrant, sitzt zu dieser Zeit, ab 20 Uhr dann wieder zuhause, im "homeoffice". Ein Flickenteppich, eine Farce, eine Ungerechtigkeit, entschieden von der Politikspitze, die sich anscheinend irgendwie im "geistigen Koma" befindet.

W Dan

Karin Hofmann schrieb am 19.01.2021 um 12:24China war dazu das beste Beispiel wie man eine extreme Pandemie eindämmt. 

Dann informieren sie sich mal richtig wie China die Pandemie eindämmt.

Die machen einfach mal eine Stadt mit 10 Mill Einwohneren dicht, da kommt keiner mehr raus oder rein. Da traut sich auch keiner nach Schlupflöchern zu suchen.

Es ist doch seltsam hier rufen allen nach strengeren und einheitlichen Maßnahmen und noch bevor die neuen Regelungen öffentlich werden gibt es schon wieder Länderregierungen die sagen aber mit uns nicht.

So langsam überkommt mich das Gefühl die sind alle bekloppt.

Karin Hofmann

Karin Hofmann schrieb am 19.01.2021 um 12:24

Während in China sich damals schon die Menschen mit richtigen Atemschutzmasken schützten, hiess es bei uns (auch öffentlich von Frau Merkel) in Deutschland: Bitte Hände waschen, waschen Sie sich regelmässig die Hände...

PS: Anscheinend war unseren Gesundheitsexperten, im Gegensatz zu den chinesischen, im Februar 2020 lange NICHT bekannt, daß sich Covid19 über die ATEMWEGE/Ausatmen/Husten/Sprechen verbreitet.

Karin Hofmann

Hallo Frau Patriarcheas,

ja, Stück für Stück haben sich unsere Politiker zu unserem Schutz "vorangeschafft". Jetzt, 1 Jahr nach Ausbruch der Conora-Pandemie haben sie erkannt, daß uns nur ffp2-Masken schützen können, alles andere kann weggeworfen werden. Das ist richtig, hätte aber schon vor einem 3/4 Jahr passieren müssen. Der Conora-Ausbruch in Wuhan/China war seit Mitte Februar bekannt, auch bei uns (300 Infizierte aus Imst) war ein Alarmsignal. Während in China sich damals schon die Menschen mit richtigen Atemschutzmasken schützten, hiess es bei uns (auch öffentlich von Frau Merkel) in Deutschland: Bitte Hände waschen, waschen Sie sich regelmässig die Hände...das war das Anti-Corona-Rezept damals:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/massnahmen-coronavirus-covid-19-virusinfektion-schutz#das-kann-jeder-tun

Dann wurde gesteigert auf MNS. Hausfrauen, Vereinsfrauen, alle waren beschäftigt bunte, süsse Stoffmasken zu nähen um sie über Mund und Nase zu hängen. Nun endlich, nach fast einem Jahr haben die politischen Gesundheitsexperten erkannt, daß eine ffp2-Maske am besten schützt und erforderlich ist. Es gibt keine andere Lösung und ja, wie Sie schreiben: Alles andere kann in die Mülltonne. Jetzt stehen wir an, jetzt, 1 Jahr später, sollen wir ENDLICH durch ffp2-Masken geschützt werden und Ü60 bekommt sogar 3 umsonst, nachfolgende billiger inclusive Stress für das Abholen über Umwege und Behörden-Krankenkassenkram.  

Wir hätten uns durch das Ernstnehmen der Lage im Frühjahr letzten Jahres und Schutzmaßnahmen inform von richtigen Masken die so langen Immer-Wieder-Lockdowns vielleicht ersparen können. China war dazu das beste Beispiel wie man eine extreme Pandemie eindämmt. 

Christine Fuchs

Hallo Frau Patriarcheas, das mit den Masken scheint ein größeres Problem zu sein. Als Anfang Januar den älteren Menschen das Angebot gemacht wurde, mit ihrem Personalausweis in den Apotheken eine bestimmte Anzahl FFP2 Masken zu beziehen, war diese Massnahme wie zur Zeit vieles nicht durchdacht. Die Menschen suchten nämlich dann mehrere Apotheken auf und bedienten sich. Als ich nach 1Woche in die Apotheke kam, gab es keine Masken mehr. Nun hieß es, Rezept vom Hausarzt. Nach einem Anruf bei der  Krankenkasse.wurde mir Folgendes erklärt : kein Rezept,  aber ich würde einen Berechtigungschein durch die KK zugeschickt bekommen - allerdings mit einem kleinem Eigenanteil. Nun warte ich bereits über 1 Woche auf diesen Brief der KK. Dann kam endlich ein Brief mit der Bitte um ein Paßbild für die elektronische Gesundheitskarte. Nachdem kein Fotograf offen hat, wurde mir ein Foto mit meinem Handy empfohlen. Allerdings kann ich es nun nicht ausdrucken.  Auf meinen Berechtigungsschein warte ich nicht mehr. Ich habe mir inzwischen bei Rossmann welche gekauft. Das gleiche Problem haben die über 80 jährigen, mit einer Impfung, wenn sie allein zu Hause leben. Nichts ist durchdacht und alles sehr kompliziert.  

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