der Geistliche Impuls

„Licht sein“

Bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Joe Biden, hat bei mir etwas aufgeleuchtet. Die 22-jährige afroamerikanische Dichterin Amada Gormann rezitierte Ihr Gedicht „The Hill We Climb“ („Der Berg, den wir besteigen“) bei der Zeremonie. Darin heißt es: „Es gibt immer Licht, wenn wir mutig genug sind, es zu sehen und selbst zu sein!“

An Weihnachten haben wir gefeiert, dass Gottes Licht der Liebe in die Welt kam. In Jesus Christus wurde das Licht Gottes Mensch, uns zum Vorbild. Die Welt wurde heller. Daran erinnert mich das Gedicht: Wir Christen haben Hoffnung, dass Gott bei uns ist. Diese Hoffnung kann Wärme und Licht auf unserem Lebensweg sein. Man braucht Mut, dieses Licht in der Dunkelheit zu suchen, daran zu glauben. Darauf vertrauen, dass auch wieder andere, hellere Zeiten kommen. Durch uns, unser Tun und Handeln, kann Gottes Licht in der Welt scheinen. Wir werden selbst zu kleinen Leuchten, die die Welt für andere heller machen.

Pfarrer Lukas Golder

© Gmünder Tagespost 21.01.2021 21:56
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