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Auf dem Weg zum Traumberuf

Ausbildungsplatz Die Wahl des Berufs ist eine der wichtigsten Entscheidungen des Lebens und will gut überlegt sein. Gerade in unserer Region werden viele hervorragende Ausbildungsplätze angeboten. Doch Beruf und Mensch müssen zueinander passen.
  • Wohin soll der Weg gehen? Der erste Schritt ins Berufsleben – die Auswahl des Ausbildungsplatzes – will gut überlegt sein. Foto: adobe stock/Oliver Boehmer

Die Corona-Krise hat die Pläne vieler Schulabgänger auf den Kopf gestellt. Praktika und Auslandsaufenthalte fallen aus, viele Betriebe haben ihre Ausbildungsangebote eingedampft oder ganz gestrichen. Die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge bis Ende September 2020 ist laut DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) im Vergleich zum Vorjahr um rund 14 Prozent gesunken.

Doch Auszubildende werden nach wie vor gesucht. Auf den folgenden Seiten bieten viele renommierte Arbeitgeber aus der Region hervorragende Möglichen zum Start in die Berufswelt an – langfristige Zukunftsperspektiven inklusive.

Aber ganz wichtig ist, gut informiert die Suche nach einem Ausbildungsberuf und dem richtigen Ausbildungsplatz zu beginnen. Ein Blick auf die Branche des potenziellen Arbeitgebers kann sich da durchaus lohnen, denn manche sind aktuell von den Auswirkungen der Pandemie stärker betroffen als andere. Das könnte auch zulasten der Ausbildung gehen.

Verschiedene Angebote der Arbeitsagentur wie Check-U oder berufsfeld-info.de können helfen, eine alternative, spannende Ausbildung zu finden, wenn es mit dem ursprünglichen Traumberuf gerade nichts wird.

Wer trotz vieler Bewerbungen noch keinen Ausbildungsplatz für seinen Traumberuf bekommen hat, sollte dennoch nicht verzagen. Stattdessen gilt: Immer weiter bewerben. Gerade in oder nach der Probezeit werden immer wieder Ausbildungsplätze frei. Dan ist es gut, wenn man mit dem favorisierten Ausbildungsbetrieb bereits in Kontakt steht und darüber hinaus werden viele der wieder frei gewordenen Ausbildungsplätze dann wieder von der Agentur für Arbeit vermittelt.

Braucht man Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche, kann man sich ohnehin immer an die Beraterinnen und Beratern der Agentur für Arbeit wenden sowie deren digitalen Informationsportale im Internet.

Ausbildungsbörsen und Ausbildungsmessen

Lohnenswert ist der Blick in die Ausbildungsbörsen. Die Industrie- und Handelskammern (IHK) listen etwa unter ihk-lehrstellenboerse.de bundesweit freie Stellen auf. Die Jobbörse der Arbeitsagentur liefert unter der Rubrik „Ausbildung“ weitere Ergebnisse.

Wenn Betriebe aktuell Ausbildungsplätze ausschreiben, egal in welcher Branche, dann kann man davon ausgehen, dass sie die Ausbildung auch tatsächlich durchführen wollen.

Auch über den Besuch von Ausbildungsmessen gibt es die Möglichkeit, einen Ausbildungsplatz zu ergattern – zur Zeit aufgrund der Corona-Beschränkungen teils auch virtuell. Ein ganz heißer Tipp ist hier die virtuelle Ausbildungsmesse „STARTit!“ (mehr zur Messe unter www.startit-messen.de). Einen Überblick zu kommenden Veranstaltungen bietet das Portal der Agentur für Arbeit Planet-Beruf.de. Arbeitgebern ist es weiterhin wichtig, potenzielle Bewerber persönlich zu erleben und im Vorfeld kennenzulernen. Je nachdem, wie die Messe gestaltet ist, ist dies auch online möglich und seit vergangenem Jahr vielfach erfolgreich erprobt.

Bewerbung checken

Die Bewerbungsverfahren sind vielfach gleich geblieben und hätten sich in der Krise nicht verändert. Ein gutes Bewerbungsschreiben ist hier weiterhin das „A und O“. Wer Hilfe braucht, kann sich zum Beispiel an die Berufsberatung vor Ort wenden. Für Online-Bewerbungsgespräche gelten dieselben Regeln wie für analoge Gespräche.

Sollte es mit dem Ausbildungsplatz trotz allem nicht klappen, sollte man schauen, ob es Alternativen gibt – eine Einstiegsqualifizierung oder einen Nebenjob etwa. Auch einen Schulabschluss nachzuholen ist von Vorteil, denn damit lassen sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern. dpa/wom

© Gmünder Tagespost 22.01.2021 16:12
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