"Israel wurde schon immer betrogen"

Zum Leitartikel "Der ewige Konflikt" von Detlev Ahlers:
Zu den Besitzverhältnissen im Nahen Osten ein paar historische Fakten: Lt. Balfour-Erklärung von 1917 und der Konferenz von San Remo 1920 wurde den Juden völkerrechtlich Palästina als nationale Heimstätte zugesichert. 1922 hat der Völkerbund Großbritannien das Mandat über Palästina übertragen mit dem Auftrag jüdische Siedlungen in ganz Palästina zu fördern. Wohl aus politischen Gründen ignorierte Britannien diese Beschlüsse des Völkerbundes, trennte 77 Prozent (!) von dem ursprünglich Israel zugesagten Gebiet Palästina ab und schuf das zuvor nicht existente "Transjordanien" (heute Jordanien) für die Ansiedlung von nur palästinensischen Arabern.
Israel wurde betrogen von Anfang an. Und heute verlangt man von Israel, dass es von dem kleinen ihm verbliebenen Rest noch einmal Land abtritt an ein "Volk", das eigentlich gar keines ist. Es handelt sich um zusammengewürfelte Bevölkerungsanteile aus den verschiedenen arabischen Staaten. Transjordanien wurde für sie geschaffen! Wäre es nicht möglich, ihnen dort eine bleibende Heimat zu bieten und das ohnehin schon winzige Land Israel am Leben zu lassen?Werner und Gudrun Steparsch, Aalen
© Gmünder Tagespost 16.05.2006 00:00
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