Nordrandstraße ein Vorteil?

"Als Anlieger der Hohenroderstraße (K 3283) in Lautern lesen wir mit Entsetzen über die geplante Nordrandstraße Heubach mit Anbindung an Lautern. Die Strecke Lautern, Hohenroden, Essingen in Richtung Aalen wird mit jeder verkehrsbedingten Behinderung der B 29 von noch mehr Autofahrern als Schleichweg benutzt. Bei Stauungen auf der B 29 wird diese Straße regelmäßig vom Schwerlastverkehr ruiniert. Dies zieht Instandsetzungskosten nach sich. Schon jetzt nimmt die Wohnqualität deutlich spürbar ab. Morgens ab 6.30 Uhr und abends ab 16.30 Uhr sind die Staus auf der K 3283 regelmäßig zu beobachten und die Gefährdung spielender Kinder nimmt deutlich zu. Mit der geplanten Anbindung ist mit Sicherheit mit noch mehr Verkehr zu rechnen. Wo bleibt der Vorteil für die Lauterner Bürger, den uns die Stadt Heubach prophezeit? Bei diesem Gemeinderatsbeschluss wurden die Interessen Lauterns außer Acht gelassen und das Augenmerk einzig auf eine vorschnelle kostengünstige Verkehrsentlastung Heubachs gerichtet, die mit 2,5 Millionen Euro von allen Bürgern getragen werden muss. Ein Konzept zur Lenkung der Mobilität ist nicht zu erkennen."
Die Anwohner der Hohenroderstr. 33-39 (Familie Günter Borchard, Michael Mairle, Sepp Maier und Klaus Knöpfle)
© Gmünder Tagespost 22.05.2006 00:00
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