Schwarzarbeit fördern

Zum Thema "Saufbuden":
Saufbuden sind so genannte Jugendtreffs, die es im Ostalbkreis zu Hunderten gibt, in manchen Ortschaften fünf bis sechs Hütten in Reihe. In diesen Hütten gilt keinerlei Vorschrift, wie zum Beispiel in einer Gaststätte (Rauchverbot, Jugendschutz, Polizeistunde, Hygiene usw.). Mir wird übel, wenn unsere Politiker jetzt die Kellner vor Tabakqualm schützen wollen, aber gleichzeitig solche Zustände unter Naturschutz stellen. In jeder Berufssparte wird nach Schwarzarbeitern gesucht. In der Gastronomie wird Schwarzarbeit staatlich gefördert, nicht nur in Saufbuden, sondern auch bei Vereinen, Kirchen, Schulen.Manfred Abele, Bopfingen-Oberdorf
© Gmünder Tagespost 10.04.2007 00:00
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