Lachnummer

Zum Hetzenbühlhoffest der SPD:
„Der belesene und gut informierte Bürger wird die Feststellung des Bundestagsabgeordneten Christian Lange, die SPD sei die bessere Hälfte der Koalition in Berlin, als Lachnummer einordnen. Es ist anmaßend und nicht nachvollziehbar, zu behaupten, die Agenda 2010 der SPD-geführten Regierung hätte zum wirtschaftlichen Aufschwung und zu mehr Beschäftigung wesentlich beigetragen. Marginal kann diese unterstützend gewirkt haben. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Peter Struck, hat die Terminologie der US-Administration übernommen, die Sicherheit für Deutschland im Hindukusch (Afghanistan) verteidigen zu müssen. (...)
Damit machte sich die Regierung zum Vasallen der USA und gefährdet die Aufbauhilfe der Bundeswehr. Die Kosten dieses Engagements belaufen sich bereits auf über drei Milliarden Euro und verhinderte nicht, dass im Einsatzgebiet der Anbau von Mohn zur Erzeugung von Heroin zwischenzeitlich über neunzig Prozent des Weltmarktanteils ausmacht. Die auch von SPD-Politikern definierten Aufgaben der Bundeswehr, für internationale Einsätze im Kampf gegen den Terrorismus militärtechnisch gerüstet zu sein, macht uns auch für das Leid der Menschen verantwortlich, die durch die Zerstörung der Infrastruktur im Irak und Afghanistan zu Schaden kommen und hunderttausende Tote die Folge dieser Kriege sind.
Es ist die Pflicht der Christen, darüber nachzudenken, wer den Nährboden für den Terrorismus bereitet hat, und seinen Einfluss geltend zu machen gegen die falsche, verwerfliche Politik dieser Staaten, zum Beispiel der US-Administration, Position zu beziehen. Die der Ideologie anhaftenden Politiker, mit Waffen und militärischer Überlegenheit nachhaltig Frieden schaffen zu können, sind zu isolieren. Es ist unbestritten, dass das neue Grundsatzprogramm der SPD Diskussionen auslöst, da es zu mager mit zukunftsweisenden Inhalten ausgestattet ist und keine Vision für eine bessere, gerechtere Gesellschaft entwirft.“ Alfred Rupprecht, Leinzell
© Gmünder Tagespost 05.09.2007 00:00
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