Zum Grönemeyer-Konzert:
Was muss sich die Weststadt und das Erholungsgebiet Rohrwang noch gefallen lassen und wer trägt die Kosten? Die Lautstärke des Konzertes am Sonntag Abend war beträchlich. Die Lärmbelästigung lag weit über der Zumutbarkeitsgrenze, die für Lärmschutz gilt (die musikalische Darbietung wurde durch Echos verfälscht, daher ist Lärm korrekt) . Musik ist aufgrund der Totenruhe auf dem Waldfriedhof unerwünscht, es ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Die einheimische Tier- und Pflanzenwelt im Rohrwang wurde durch den Krach des Konzertes und den Abfall der Fans erheblich gestört, wo war der Tier- und Pflanzenschutz wie hoch belaufen sich die Kosten: für logistische Planung der Verkersführung durch die Stadtverwaltung, für Herstellung der Hinweisschilder und Absperrungen, für Polizeieinsatz mit Hubschrauber, für Auf- und Abbau der Schilder, für Müllbeseitigung in der Umgebung, für Rettungskräfte (Sanitäter und Feuerwehr), für Strom und Wasser, für das Wiederherrichten des (durch die schweren Kranen und Staplern beim Abbau zerpflügten) Spielfeldes, für den Einsatz von (18) Zubringerbussen, für das Parken (mit den in Aalen üblichen Parkgebühren verglichen ca. 100.000 EUR). Wer trägt diese Kosten ? werden Sie dem Veranstalter als direktem Verursacher in Rechnung gestellt oder werden sie aus dem Haushalt der Stadt Aalen und damit von allen Aalenern durch erneute Gebührenerhöhungen (Eintrittspreise Freibäder) und Wegfall von Leistungen (z.B. Kinderfest) finanziert.
© Gmünder Tagespost 13.06.2003 00:00
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