„Miteinander ist besser als gegeneinander“

Zur Entscheidung Ebnater Steige:
Ich frage mich, welcher Teil der Bürger einen Vorteil vom Ausbau der Ebnater Steige haben soll.
Die Unterkochener Bürger werden von dem Ausbau in keinem Fall einen Vorteil haben, auch wenn die Straße ein paar Meter vom südlichen Ortsteil wegrückt. Der Lärm und der Dreck (Feinstaub) bleibt. Auch eine Mehrfachverglasung der Häuser bringt den Anwohnern an der Straße nichts, man möchte ja nicht sein ganzes Leben hinter verschlossenen Fenstern und Türen verbringen.
Merkwürdig ist auch, dass auf einmal unser Ortsvorsteher mit dem Ausbau leben kann und unbedingt auf etwas fahren will, wo er doch immer dagegen war. Auch die anderen Ortschaftsräte wissen wohl nicht mehr, von wem sie gewählt wurden und wessen Interessen sie zu vertreten haben.
Sollte es zu der „grünen Brücke“ kommen, werden sich auch die Anwohner des Kollmannwegs, der Elisabethenstraße und des Kutschenwegs wundern, wie viele Bürger im südlichen Teil von Unterkochen wohnen, denn ein Teil von ihnen fährt dann über oben genannte Straßen ins Dorf oder nach Aalen, was dann der ganze Ortskern zu spüren bekommt.
Es reden auch Leute, dass dies die einzige Variante ist, die verwirklicht werden könnte, das ist so auch nicht richtig. Es gibt verschiedene Varianten, die die Bürger aus Ebnat und Unterkochen entlasten würden, doch wenn sich zwei Gemeinden gegeneinander ausspielen lassen, dann wird in 100 Jahren wirklich nichts passieren. – Miteinander ist besser als gegeneinander. Peter Hieber, Aalen-Unterkochen
© Gmünder Tagespost 04.03.2008 03:06
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