„Mehrfach eine Schande“

Zum Leserbrief von Otto Brunnhuber vom 26. Februar (Ebnater Steige):
Als Erstes stellt sich die Frage an den Bedenkenträger Brunnhuber, welchen Vorschlag beziehungsweise Alternativen er denn hat und warum hat er sich bei der Regionalkonferenz im Landratsamt nicht zu Wort gemeldet und seine Vorschläge eingebracht? - Und ein Zweites: Was soll die Bemerkung bewirken, wenn er sagt, dass das Ganze eine Schande wäre?
Ja, eine Schande ist in der Tat, dass die Stadt Oberkochen sich seit über 30 Jahren einem verantwortlichen raumschaftlichen Denkens für eine verkehrsentlastende separate Aufstiegstrasse strikt verweigert. Eine Schande ist, dass die Stadt Oberkochen sich vor 21 Jahren die Backen aufblähte, damit der Name Oberkochen auf dem Ausfahrtschild der A7 steht. Eine Schande ist, dass vor über 20 Jahren, als die CDU in allen politischen Gremien die Mehrheit hatte, es unverantwortlich verschlafen hat, eine separate Trasse von der B19 zur Autobahn A7 durchzusetzen. Eine Schande ist, dass vor neun Jahren die Aufstiegstrasse 6f aus dem Flächennutzungsplan verantwortungslos und gegen den massiven Protest von Unterkochen rausgeschmissen worden ist.
Die Bürger wollen nach über 30 Jahren Trassendiskussion keine weiteren Luftbuchungen, sondern realistische, umsetzbare und zeitnahme Lösungen und Verbesserungen der gegenwärtigen Verkehrsbelastungen. Wolfgang Kommer, Aalen-Unterkochen
© Gmünder Tagespost 08.03.2008 03:10
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.