Wenn schon, dann wegen der Politik

Leserbrief zum Sommerlochthema „Ullas Urlaub“:
Ich mag sie auch nicht! Aber wenn wir sie schon in die Wüste schicken, dann wegen ihrer schwindsüchtigen Gesundheitspolitik und nicht wegen ihres Dienstwagens. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit?
In Zeiten, in denen die Zocker in den Landesbanken unter Aufsicht von rentenaufbessernden Altpolitikern Tausende von Millionen Euro Steuergeld verbraten, blockieren wir Untersuchungsausschüsse mit solchem Bockmist. Dabei sind in den Banken noch immer die gleichen Strategen dabei, ihre Boni-Regeln nichtöffentlich zu überarbeiten – und diese Maschen werden ganz sicher nicht neu gestrickt. Für einen dieser Jahresboni kann ganz Aalen dienstreisen – privat und mit Chauffeur inklusive.
Ich wette, den nun wieder im Wahlkampfkomitee vertretenen Placebo Ulla Schmidt werden wir nach der Wahl ganz bestimmt in einigen Aufsichtsräten der Pharmaindustrie wiederfinden. Natürlich auch wieder mit Dienstwagen. Aber, um es mit Hagen Reter zu sagen: Ich will mich ja nicht aufregen.
Und noch etwas: Da gibt es eine Partei, die will den umfassenden Mindestlohn. Die meinen Mindestlohn für alle! Ich will so was nicht.
Dieter Rühmann, Aalen
© Gmünder Tagespost 22.08.2009 03:06
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