Die Propaganda der Homosexuellen

Zur Einforderung von Adoptionsrechten von homosexuellen Paaren:
Immer lauter und schriller melden sich viele Homosexuelle zu Wort. Mit ihren Umzügen zum Chistopher-Street-Day scheinen sie all das an Propaganda für ihre Interessen nachholen zu wollen, was ihnen so zu keiner Zeit möglich war. Dem distanzierten Beobachter stellt sich die Frage, ob auf diese Weise schneller und aufrichtiger die eingeforderte Toleranz der schweigenden Mehrheit erreicht werden kann. Man spürt, dass man sich auf sehr dünnem Eis bewegt, wenn man hier kritisch nachfragt.
Unsere Gesellschaft (hier von „Volk“ zu reden, dürfte die meisten überfordern) braucht für ihren vitalen Fortbestand viel mehr Kinder, als uns diese in den letzten Jahren geschenkt wurden. Wenn wir nun den bis zur Unkenntlichkeit erweiterten Begriff der Familie auch noch auf jene ausdehnen wollten, die als Doppel-Mütter oder -Väter Adoptionsrechte für sich beanspruchen, ist sicher ein Punkt erreicht, wo sich die bis dato schweigende Mehrheit in Gottes Namen zu Wort melden sollte: „So bitte nicht!“
Niemand soll diskriminiert oder ausgegrenzt werden, aber unsere echten Familien genießen nach dem Grundgesetz und noch mehr nach den Geboten Gottes einen einzigartigen Rang, den wir vor lauter Laissez-faire und ausuferndem Modernismus nicht preisgeben dürfen.

Richard Baumann,
Ellwangen-Rindelbach
© Gmünder Tagespost 22.08.2009 03:06
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Kommentare

Vor dem Gesetz und vor Gott sollen ALLE Menschen gleich sein. Heißt es. Der Mensch selber ist es aber der diese "Gleichheit" in Frage stellt. Der Mensch bestimmt was gleich und gleicher ist, Recht oder Unrecht.

Der vitale Fortbestand ist bestimmt nicht dadurch gefährdet, weil Homosexuelle ein Adoptionsrecht fordern. Vielmehr haben die "echten" Familien, um Ihre Wortwahl zu benutzen, in den letzten Jahren immer weniger Geld zur verfügung. Es ist mittlerweile leider eine Frage des Geldes geworden, wie groß der Nachwuchs denn werden soll. Wenn überhaupt. 

Es ist schlimm, wenn Toleranz erst eingefordert werden muß. Egal von wem. Wenn etwas eingefordert werden muß ist das ein Zeichen dafür, das irgeneine Art Unrecht besteht.  Es sind aber immer Minderheiten die das tun müssen. Ob es nun wegen der Hautfarbe ist, der sexuellen Ausrichtung, der politischen Meinung oder des Glaubens. Auch Christen waren einmal Minderheiten, die sich Toleranz und Achtung erkämpfen mußten. Mit Erfolg. Eine Gesellschaft ist erst tolerant, wenn die Toleranz in ihr kein Thema mehr ist. Erst dann ist jeder gleich.

Wo fängt Diskriminierung an? Ich meine sie fängt dann an, wenn sich Beobachter distanzieren.