Glaubwürdigkeit und Parteidisziplin

Zum Thema „Glaubwürdigkeit von Politikern“:
Im Leserbrief von Herrn Haupt am Samstag, 22. August, lobt er die Vorzüge des Herrn Kiesewetter bezüglich Glaubwürdigkeit. Zudem soll Herr Kiesewetter sachorientierte und pragmatische Lösungen unidiologisch anbieten.
Herr Kiesewetter wird in Berlin sehr schnell merken, dass seine Glaubwürdigkeit der Parteidisziplin unterzuordnen ist. Und die Lobbyisten werden ihn sehr schnell von seinen Plänen abbringen.
Aus meiner Sicht ist kein Politiker glaubwürdig, und unidiologisch schon gar nicht. Es gibt keinen Grund zur Wahl gehen, wenn Lobbyisten, die nicht auf dem Wahlzettel stehen, die Gesetze bestimmen. Diese sitzen, bezahlt von den Firmen, sogar in den Ministerien. Was machen eigentlich die bis zu 1500 hochbezahlten Beamten (mit zukünftigen hohen Beamtenpensionen) in den Ministerien?
Gerhard Schmidt, Oberkochen
© Gmünder Tagespost 01.09.2009 03:05
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