Warum kein Schnapserlass an den Reichsstädter Tagen?

Kein Spirituosenverbot an den Reichsstädter Tagen:
In ihrem Online-Artikel zu den Reichsstädtertagen erwähnen Sie . . . „dem Jugendschutz und der Suchtprävention gilt auch in diesem Jahr die volle Aufmerksamkeit der Polizei sowie eines eingesetzten Sicherheitsdienstes. Generell gilt: „Kein Alkohol an Jugendliche unter 16“ und „Kein Branntwein an Jugendliche unter 18“. Ebenfalls wird auch in diesem Jahr an die Standbetreiber appelliert auf den Ausschank von Branntwein und branntweinhaltigen Getränke zu verzichten. Für Notfälle richtet der Sicherheitsdienst m Westlichen Stadtgraben einen Bereitschaftsdienst ein. Für verlorengegangene Kinder dient dieser Ort gleichzeitig auch als Sammelstelle. Mit einem Musikfeuerwerk am Sonntag, 13. September um 21 Uhr auf dem Marktplatz werden die 35. Reichsstädter Tage zu Ende gehen.
Vielleicht könnte man mal der Frage nachgehen warum die Stadtverwaltung es nicht schafft einen „Schnapserlass“ für die Reichstädtertage auf die Beine zustellen? In unseren Nachbarstädten ist das kein Problem!
Die Realität sieht momentan so aus:
Der Großteil der Vereine verkauft freiwillig keinen Schnaps und die gewerblichen Standbetreiber machen mit Schnaps und Cocktails die große Kasse. Wenn so die Suchtprävention der Stadt Aalen aussieht – dann mal Prost!
Anscheinend muss es erstmal richtig krachen, bevor sich hier etwas tut.
Pirmin Heusel, Aalen
© Gmünder Tagespost 01.09.2009 03:05
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